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Donnerstag, 21. September 2017

Landesgartenschau - Stadt hat nur geringe Defizite

Pulheim - Mehrheitlich hat der Umweltausschuss der Stadt Pulheim beschlossen, keine Machbarkeitsstudie für eine Landesgartenschau erstellen zu lassen. Nach dieser Entscheidung wird eine solche Großveranstaltung 2023 in Pulheim nicht stattfinden.

 

Eine Studie der Firma RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ist zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Bewerbung zwecklos sei, weil die Stadt Pulheim zu geringe städtebauliche Defizite aufweise. Kriterium für einen positiven Bescheid sind dagegen erhebliche stadtgestalterische Mängel. Die sechs Millionen Euro Fördermittel, die bewilligt würden, sollen zu deren Behebung beitragen. Diese Mängel existieren in Pulheim nicht.

 

„Wir haben durch die Vorstudie dennoch Perspektiven für das Stadtgebiet bekommen", würdigte der Technische Beigeordnete Martin Höschen das Ergebnis der Untersuchung in der Sitzung. Der beauftragte Landschaftsplaner hat alle möglichen Standorte untersucht. Ergebnis ist, dass weder Nordpark und Pulheimer See, noch andere Alternativen wirklich infrage kommen. Defizite gebe es zwar im Bereich des von Köln kommenden Stadteingangs. Hier sei jedoch das wichtigste Grundstück bereits verplant. Der Pulheimer See sei zudem durch Verkehrswege und private Flächen dauerhaft von der Stadt getrennt.

 

- Quelle: Stadt Pulheim

- Foto: OZ


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