Einzugsgebiet NRW

Die OZ Onlinezeitung
auf Facebook



OZ – Onlinezeitung Zeitung für NRW UG (haftungsbeschränkt )

Anzeigen

NEU: Unsere OZ-App 2.0!
Android app on Google Play

Themen im Detail


Sonntag, 08. Oktober 2017

Mit blühenden Heidegärten den Sommer verlängern

Berlin (ots) - Sie ist ausgesprochen farbenprächtig und liebt die Sonne. Sie ist vielfältig und bietet je nach Sortenwahl einen Lebensraum für Insekten: So fliegen sie Wild-, Honigbienen und Hummeln bevorzugt an. Und jetzt ist die beste Jahreszeit, um Erica und Calluna, diese so beeindruckenden Heidekräuter, zu bewundern. Am prachtvollsten kommen sie natürlich im spektakulären Farbenmeer der norddeutschen Heidelandschaften zur Geltung. Aber das Heidekraut ist auch ein wunderbarer Schmuck für den heimischen Garten.

 

Herbstzeit ist Pflanzzeit

 

Jetzt im Herbst ist die beste Zeit zum Pflanzen, um sich ein Stück farbenprächtiger Heide nach Hause zu holen. Wichtig ist die Auswahl des richtigen Standortes, dann hat man lange viel Freude an den Pflanzen. "Am besten ist ein luftiger und sonniger Standort, an dem der Wind durchwehen kann", rät Horst Marohn, Heidespezialist aus dem Ammerland und Mitglied im Bund deutscher Baumschulen, "Heide liebt einen lockeren und sauren Boden, der ruhig etwas sandig sein sollte." Gut geeignet sind beispielsweise sonnige Vorgärten, in denen man sich eine kleine Heidelandschaft einrichten kann. Mit einer geschickten Auswahl verschiedener, winterharter Heidepflanzen blüht der Garten dann fast das ganze Jahr hindurch. So kann die Schneeheide (Erica carnea) von Oktober bis Ende April blühen und ist nicht nur ein wunderschöner Farbenschmuck, sondern auch eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Bienen im Frühjahr. Die Blüten der einheimischen Glockenheide (Erica tetralix) bezaubern als kleine Glöckchen von Juni bis September. Und ab August bis in den Winter hinein hat dann die Besenheide (Calluna vulgaris) mit ihren Formen und ihrer Farbenvielfalt den großen Auftritt. Gut kombinieren kann man die Heidepflanzen unter anderem mit immergrünen Gehölzen wie Kiefern und Wacholder, fruchttragenden Sträuchern wie der Preiselbeere oder auch mit buntlaubigen Gräsern.

 

 

 

- Quelle: OTS: Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

- Foto: obs/Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./BdB

 


Nach oben

Bundesliga powered by Kicker Online

Anzeigen


Suchbegriffe: