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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Bergische Universität Wuppertal erforscht alte Schulbibliothek des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums

Wuppertal - Das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium und die Stadt Wuppertal haben der Bergischen Universität Wuppertal kürzlich die ältesten Werke aus der Schulbibliothek – rund 60 Bücher aus den Jahren 1495 bis 1903 – übergeben. Gestern besuchten Claudia Schweizer-Motte, Schulleiterin des Dörpfeld-Gymnasiums, Sabine Fahrenkrog, Leiterin des Stadtbetriebs Schulen, und Dr. Stefan Kühn, Schuldezernent der Stadt, die Universität und informierten sich über damit geplante Forschungsarbeiten. Uni-
Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Historiker Prof. Dr. Gerrit Walther (Dekan der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften), Prof. Dr. Stefan Freund (Klassische Philologie), Universitätsarchivar Dr. Joachim Studberg und der Leitende Direktor der Universitätsbibliothek Wuppertal, Uwe Stadler, stellten die möglichen Projekte vor.

 


„Die Sammlung ist ein großer Gewinn für die Geisteswissenschaften an der Bergischen Universität“, freut sich Dekan Prof. Dr. Gerrit Walther. „Denn sie bietet uns die Chance, frühneuzeitliche Buch-, Editions- und Bildungsgeschichte direkt an den seltenen, kostbaren Originalen zu studieren.“ Gemäß den Vereinbarungen mit der Stadt Wuppertal werden die Bücher im klimatisierten Rara-Magazin der Universitätsbibliothek aufbewahrt, in dem außergewöhnliche Sammlungen und besonders schützenswerte Literatur untergebracht sind. Die Bibliothek sorgt auch für die Katalogisierung der Bestände und unterstützt die Wissenschaftler bei Digitalisierungs- und Erhaltungsfragen.

 


„Durch die Dauerleihgabe der Stadt Wuppertal werden die wertvollen Bücher der Wissenschaft zur Verfügung gestellt und auf Dauer erhalten. Dies ist ein weiteres Beispiel für die herausragende Zusammenarbeit der Bergischen Universität und der Stadt Wuppertal“, so Schuldezernent Dr. Stefan Kühn. Initiiert wurde die Übergabe der Schulbibliothek von Claudia Schweizer-Motte, Schulleiterin des Dörpfeld-Gymnasiums, und ihrem Kollegen Norbert Peikert. Eine Erstbibliografie hatte zuvor bereits Wolfgang Motte, Pfr. a.D., vorgenommen und den Kontakt zum Universitätsarchiv Joachim Studberg hergestellt.

 


Die meisten Bücher stammen aus den Beständen der auf das 16. Jahrhundert zurückgehenden Lateinschulen in Elberfeld und Barmen. Zumeist handelt es sich umaufwändige Ausgaben lateinischer und griechischer Klassiker wie Cicero, Tacitus oder
Plutarch aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Aber auch juristische Meisterwerke wie Hugo

 

- Quelle: Universität Wuppertal

- Foto: http://de.freeimages.com/photo/book-2-1203101kruno knezevic




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