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Mittwoch, 20. Dezember 2017

Wuppertaler Luftchemiker untersuchen die Luftqualität im Kölner Dom

Köln - Im Rahmen eines Kolloquiums in der Kölner Dombauhütte haben Wuppertaler Luftchemiker erste Ergebnisse ihrer neuen Messungen der Luftqualität im Kölne Dom vorgestellt. Seit Ostern hatte die Gruppe um Prof. Dr. Peter Wiesen und Dr. Ralf Kurtenbach in einer mehr als sechs Monate dauernden Kampagne verschiedene Luftschadstoffe wie NO, NO2, HONO, SO2 etc. im Innenraum des Kölner Doms als auch in der Außenluft am Dom untersucht. Der direkte Vergleich mit einer Kampagne aus dem Jahr 2005 zeigt, dass die Schadstoffkonzentrationen von NO und NO2 sowohl im Dom als auch in der Außenluft gesunken sind.

 


Zwar ist die Belastung der Luft im Dom mit Stickoxiden noch immer höher als in der Außenluft, jedoch wurde hier durch eine Veränderung des Brennstoffs der Opferkerzen, die die Hauptquelle der Stickoxide im Innenraum des Doms sind, eine deutliche Abnahme der Stickoxidkonzentration erreicht.

 

Prof. Wiesen: „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man die Möglichkeit hat, in einem so prominenten Gebäude, das UNESCO Welterbe ist, diese Untersuchungen durchzuführen. Dafür sind wir der Dombauhütte unter der Leitung des Dombaumeisters Peter Füssenich zu großem Dank verpflichtet.“

 

Die Dombauhütte war von den ersten Ergebnissen der Wuppertaler Luftchemiker so beeindruckt, dass man bereits über eine Fortführung der Messungen in regelmäßigen Zeitabständen gesprochen hat. 

 

- Quelle: Bergische Universität Wuppertal

- Foto: OZ


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