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Donnerstag, 01. Februar 2018

Cloud-Computing weiter im Aufwind: Prognosen für 2018 stimmen zuversichtlich

Die Branche für Cloud-Computing wächst, und das in rasantem Tempo. Schon Anfang des vergangenen Jahres zeigte der Cloud-Monitor von Bitkom Research, dass immer mehr Unternehmen Cloud-Technologien gegenüber aufgeschlossener sind. Die Abwanderung in die Cloud wird sich Prognosen zufolge weiter verstärken. Unser Artikel präsentiert aktuelle Zahlen zum Cloud-Computing und verrät, was 2018 wichtig sein wird.

 

Cloud-Technologien zunehmend auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Bis vor kurzem hieß es noch, dass kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Sachen Cloud-Technologien den großen Konzernen hinterherhinkten. Damit ist seit 2016 weitgehend Schluss: So zeigt der im März vergangenen Jahres veröffentlichte Cloud-Monitor von Bitkom Research, dass zum einen bereits 65 Prozent aller Unternehmen in Deutschland auf Cloud Computing setzen. Zum anderen holen KMU mit 20 bis 99 Mitarbeitern rasant auf: Nutzten 2014 noch lediglich 41 Prozent Cloud-Technologien, gaben 2016 bereits 64 Prozent jener Unternehmen an, Cloud Computing zu nutzen. Zum Vergleich: Bei Unternehmen mit 100 bis 1.999 Mitarbeitern waren es im gleichen Jahr 69 Prozent, noch größere Unternehmen ab 2.000 Mitarbeitern nutzen Cloud-Anwendungen zu 67 Prozent. Den Anstieg konnte Bitkom Research sowohl bei sogenannten Private Clouds wie auch bei Public Clouds feststellen: Während Private Clouds - grob gefasst - vorwiegend interne oder Unternehmens-Clouds umfassen, beschreiben Letztere beispielsweise Software as a Service (SaaS) oder Infrastructure as a Service (IaaS). Der Vorteil für Unternehmen liegt in der besseren Skalierbarkeit: Bezahlt wird nur die Software bzw. - im Fall von IaaS - die Rechenleistung, die tatsächlich benötigt wird. Spezialisierte Anbieter wie Profitbricks kümmern sich bei ihren IaaS-Lösungen auch um die Wartung der Hardware und entlasten damit die Unternehmen zusätzlich.

 

Prognosen schätzen den Anstieg der weltweiten Speicherkapazität auf 1,1 Zettabyte

Das Prinzip findet weltweit großen Anklang, wodurch Public-Cloud-Dienste auch 2018 weiter an Bedeutung gewinnen werden. Analysten von Forrester sagen laut "Computerwoche" für 2018 einen weltweiten Umsatz mit Public Clouds von 178 Milliarden US-Dollar voraus. 2017 waren es weltweit 'nur' 148 Milliarden US-Dollar. Damit werden 2018 erstmals mehr als die Hälfte der weltweiten Unternehmen "mindestens eine Public-Cloud-Plattform nutzen", heißt es weiter in dem Artikel. Doch eine steigende Anzahl von Nutzern mit ebenso steigenden Anforderungen an die Hardware und ihren jeweilige Speicherressourcen machen immer mehr und immer größere Rechenzentren notwendig. Auch 2018 ist daher ein Ende der weltweit steigenden Speicherkapazitäten nicht absehbar - ganz im Gegenteil! So prognostizieren Experten für 2018 einen Anstieg des weltweiten Speicherumfangs auf 1,1 Zettabyte. Wie gewaltig diese Zahl ist, wird deutlich, wenn man sie in Bytes umrechnet: Ein Zettabyte sind 1.000.000.000.000.000.000.000 oder 1021 Bytes!

 

Ausbau der Sicherheitsmaßnahmen wird 2018 bestimmen

Laut des Cloud-Monitors von Bitkom Research hat sich auch das Vertrauen, das Unternehmen der Cloud entgegenbringen, erhöht. Insbesondere große Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern sind optimistisch und sehen Clouds zu 79 Prozent als "sicher" oder "eher sicher" an. Das war vor wenigen Jahren noch ganz anders. Doch die Anbieter bauten ihre Sicherheitsfeatures immer weiter aus, sodass laut Cloud Monitor inzwischen in firmeninternen IT-Systemen mehr Sicherheitsvorfälle registriert wurden als in Public-Cloud-Lösungen. Auch 2018 wird das Thema "Sicherheit" ein Schwerpunkt von Cloud-Anbietern sein. Wie bereits berichtet, betrachten laut einer Trendstudie 92 Prozent der befragten IT- und IT-Security-Experten "die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung" (DSGVO) als bestimmend für 2018. Dabei handelt es sich um ein verschärftes EU-Datenschutzrecht, das eine strengere Dokumentation von Daten und hohe Strafen bei Verstößen vorsieht. Nutzer haben zudem mehr Auskunftsrechte. 

 

- Quelle: bitkom.org

- Foto: Flickr Secure Cloud Computing FutUndBeidl CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten


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