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Samstag, 05. Mai 2018

Meisterkrönung im Topspiel

Solingen - Die Bergischen Löwen haben sich im Topspiel der Liga mit einem 31:27 (14:12)-Heimsieg in der Solinger Klingenhalle gegen den Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim vorzeitig den Meistertitel in der 2. Handball-Bundesliga gesichert.

 

Auftakt nach Maß für die Bergischen. Auf den Führungstreffer von Darj legte Kotrc nach einem Steal gleich per Gegenstoß noch das 2:0 (3.) drauf. Bietigheim antwortete unbeeindruckt mit zwei Treffern, ehe der BHC während einer Strafzeit gegen Arnesson in Unterzahl auf 3:2 (5.) erhöhte und Christopher Rudeck gegen die Gäste eine starke Parade zeigte. Auch in den Folgeminuten ließen die Hausherren zunächst keinen Zweifel daran, sich im Topspiel der Liga auch vorzeitig den Meistertitel der 2. Handball-Bundesliga holen zu wollen. Nach dem 7:3 (13.) von Rudeck ins leere Gästegehäuse – gleichbedeutend mit dem eintausendsten Saisontor der Löwen - nahm Hartmut Mayerhoffer für Bietigheim die erste Auszeit des Spiels. Doch dann kam etwas Sand in das BHC-Getriebe und Cheftrainer Sebastian Hinze konnte mit einem zwischenzeitlichen Timeout auch nicht verhindern, dass die Gäste auf 6:7 (18.) herankamen. Schäfer stellte nach zwanzig Minuten die Uhr mit dem 7:7 sogar wieder auf Null. Als Babarskas mit dem 8:7 nur eine Minute später gar die erste Führung für Bietigheim erzielte wurde es etwas ruhiger in der Klingenhalle. Petrovsky netzte schnell zum 8:8 und Gunnarsson enteilte zum 9:8 (23.) der Bergischen. Nun saßen mit Petrovsky und Szücs gleich zwei Löwen beinahe zeitgleich eine Zwei-Minuten-Strafe ab. Die Schwaben nutzten die doppelte Überzahl zur neuerlichen 10:9-Führung (24.). Doch dann kamen wieder die Bergischen Löwen – und wie! Mit vier Toren in Serie schraubten die Bergischen den Spielstand auf 13:10 (29.) – Mayerhoffer mit der zweiten Auszeit als Notbremse. Mit dem Halbzeitstand von 14:12 kam Bietigheim wieder auf zwei Tore an den BHC heran.

Die Gastgeber konservierten ihren Vorsprung in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs. Petrovsky war es, der mit dem 18:15 (37.) wieder drei Treffer zwischen den BHC und die SG brachte. Gunnarsson erhöhte mit einem Doppelschlag auf 20:15 (38.) - Auszeit Bietigheim. Auf dem Weg zum Meisterstück zeigte Arnor Gunnarsson beim 22:17 (42.) am Siebenmeterstrich keine Nerven und hielt die Bergischen so weiter auf Kurs. Bein Zwischenstand von 22:18 brachte BHC-Coach Hinze mit dem Anbruch der Schlussviertelstunde mit Rutschmann noch einmal neuen Schwung zwischen die blau-weißen Pfosten des Löwengehäuses. Als sich Bietigheim noch einmal aufmachte den Druck auf die Löwen zu erhöhen, nagelte Arnesson mit seiner unnachahmlichen Sprungkraft das 26:23 (50.) in die gegnerischen Maschen. Doch die SG gab sich noch nicht auf und so musste Rutschmann beim Stande von 26:24 (53.) eine starke Parade liefern, um den nun knappen Vorsprung zu halten. Dabei halfen auch die 2.146 Zuschauer lautstark und trugen die Löwen über das 29:26 (57.) zum 31:27 (14:12)-Heimsieg, mit dem sich die Bergischen Löwen nach dem vor Wochen geschafften, vorzeitigen Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga nun auch den Meistertitel in der 2. Handball-Bundesliga sicherten – vier Spieltage vor Schluss.

Löwengebrüll – die Stimmen zum Spiel
Hartmut Mayerhoffer:
„Ganz so viel haben wir uns hier nicht ausgerechnet. Der BHC thront über allen. Er hat eine hervorragende Kader-Qualität zusammengestellt und die ganze Saison über wirklich sehr gut gespielt. Wir waren heute durch die verletzungsbedingten Ausfälle nicht in der Lage, komplett dagegenzuhalten.“


Sebastian Hinze: „Es war kein stabiles Spiel von uns, es gab verrückte Phasen. An der Abwehr gab es einiges auszusetzen. In der zweiten Halbzeit haben wir zumindest im Angriff ein gutes Positionsspiel gezeigt. Insofern ist der Sieg sicher verdient, aber gut waren wir heute nicht.“

 

- Quelle: BHC Marketing GmbH

- Foto: deutzmann.net


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