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Freitag, 18. Mai 2018

Erneuter Anstieg der Existenzgründungen in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf - Die Zahl der wirtschaftlich bedeutenden Gründungen in Nordrhein-Westfalen ist 2017 gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 21.100 gestiegen. Im Bundesdurchschnitt gab es nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn lediglich einen Zuwachs von 0,4 Prozent. Insgesamt meldete Nordrhein-Westfalen 1,4 Prozent mehr Existenzgründungen als 2016 und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt von 0,8 Prozent.
 
Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Nordrhein-Westfalen leistet einen überdurchschnittlichen Beitrag zum unternehmerischen Nachwuchs in Deutschland. Besonders freut mich der erneute Anstieg der wirtschaftlich bedeutenden Unternehmensgründungen und der starke Aufwuchs bei Gründungen in Freien Berufen. Das spricht für die Attraktivität unseres Bundeslandes als Gründungsstandort.“
 
Bei wirtschaftlich bedeutenden Gründungen wird mindestens ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz geschaffen und bzw. oder es erfolgt ein Eintrag ins Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
 
Nordrhein-Westfalen war 2017 mit 63.800 gewerblichen Existenzgründungen erneut Spitzenreiter unter den Bundesländern. Damit entfallen auf Nordrhein-Westfalen gemessen am Bevölkerungsanteil leicht überdurchschnittliche 23 Prozent aller gewerblichen Existenzgründungen in Deutschland.
 
Bundesweit führend bleibt Nordrhein-Westfalen vor allem bei den freiberuflichen Gründungen: 24.700 Freiberufler, darunter Ärzte, Anwälte und Architekten, haben 2017 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Das entspricht einem Zuwachs von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem Anteil von 26 Prozent aller freiberuflichen Gründungen in Deutschland.
 
Weitere Zahlen und Auswertungen zum Gründungsgeschehen in Nordrhein-Westfalen finden Sie im Internet unter www.ifm-bonn.org.

 

- Quelle: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen

- Foto: Land NRW / R. Sondermann


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