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Freitag, 01. Juni 2018

Lüften für gesundes Wohnen

Berlin (ots) - Ohne regelmäßige Frischluftzufuhr herrscht wortwörtlich "dicke Luft" in Innenräumen. Dabei ist frische, saubere Luft doch so wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden.

 

Gebäude von heute - ob neu gebaut oder saniert - sind dichter als früher. Die Feuchtigkeit, die zum Beispiel durch Kochen, Duschen oder schlicht durch Atmen anfällt, kann nicht entweichen. Wird nicht genug gelüftet, drohen also Schäden am Gebäude. Auch die Gefahr der Schimmelbildung steigt. Doch dagegen lässt sich etwas unternehmen.

 

Die richtige Lüftungsweise passend zu den Bedürfnissen

Am einfachsten ist es, regelmäßig die Fenster zu öffnen und so für einen Luftaustausch zu sorgen. Doch das ist nicht immer möglich - nicht nur wetterbedingt: An stark befahrenen Straßen beispielsweise lassen Anwohner ihre Fenster meist geschlossen. Allergiker reagieren zudem auf Staub und Pollen. Neben der natürlichen Lüftung gibt es deshalb Lüftungssysteme, die "dicke Luft" aus Innenräumen vertreiben.

 

Es gibt verschiedene Arten von Lüftungssystemen. Einfache Abluftsysteme werden vor allem in Bad und Küche eingesetzt. Sie leiten die "verbrauchte" Raumluft nach außen und frische Luft strömt, wieder richtig dosiert, über Zuluftelemente in den Fenstern ein. Am effizientesten, aber auch mit höheren Investitionen verbunden, sind Systeme mit Wärmerückgewinnung: Sie nutzen die Wärme, die in der Abluft enthalten ist, um die kalte Luft von draußen vorzuwärmen. So können mindestens 75 Prozent der Wärmeenergie aus der Abluft zurückgewonnen werden. Das spart beispielsweise in einem mit Erdgas beheizten Haus im Jahr rund 200 Euro Heizkosten. Unterschieden wird außerdem zwischen zentraler und dezentraler Lüftung. Bei zentralen Systemen, die vor allem in Neubauten zum Einsatz kommen, verteilt ein Lüftungsgerät die Frischluft über ein Kanalsystem im Gebäude. In Altbauten bieten sich oft dezentrale Systeme an, bei denen Lüftungen in einzelnen Räumen installiert werden. Wer den Einbau einer Anlage plant, sollte sich zu den möglichen Lösungen durch einen Fachhandwerker beraten lassen.

 

Bei Sanierung staatliche Förderung nutzen

Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sparen Energie und werden daher staatlich gefördert. Die KfW-Bank fördert den Einbau oder die Erneuerung einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung mit bis zu 7.500 Euro oder bietet einen Kredit mit bis zu 6.250 Euro Tilgungszuschuss. Voraussetzung ist, dass gleichzeitig mindestens eine weitere förderfähige Maßnahme an der Gebäudehülle durchgeführt wird, wie zum Beispiel neue Fenster einzubauen oder Wände zu dämmen. Wichtig: Die Förderung muss vor Beginn der Maßnahmen bei der KfW beantragt werden. 

 

- Quelle: OTS: VdZ - Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/open-window-1207159 / St. Mattox


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