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Freitag, 29. Juni 2018

Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes im Zuge des Stadtumbaus Innenstadt Remscheid

Entwurf des 1. Preisträgers im Wettbewerb Friedrich-Ebert-Platz

Remscheid - Die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes hat im Zuge des Stadtumbaus Innenstadt Remscheid einen besonderen Stellenwert. Die Stadtwerke Remscheid und die Stadt sind gleichermaßen daran interessiert, den zentralen Omnibusbahnhof funktional und gestalterisch aufzuwerten. Es soll für die Fahrgäste ein zusätzlicher Fahr- und Wartekomfort und für alle Passanten mehr Aufenthaltsqualität erreicht werden. Dazu sollte die Flächenzuordnung von Busbahnhof und einer zu definierenden Freifläche neu konzipiert werden. Um einen attraktiven Gestaltungsvorschlag zu generieren und den für die Planung am besten qualifizierten Anbieter herauszufinden, wurde im Mai/Juni 2017 ein Planungswettbewerb durchgeführt.


Auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses schloss sich ein in Kooperation von Stadt und Stadtwerken Remscheid durchgeführtes Verhandlungsverfahren gemäß den gesetzlichen Vorgaben mit den Preisträgern des Wettbewerbs an.


Nach dem Verzicht des 2. Preisträgers und des 3. Preisträgers auf die weitere Teilnahme am Verhandlungsverfahren konzentrierten sich die Verhandlungen auf das Angebot des 1. Preisträgers des Wettbewerbs. Der Entwurf dieser Arbeitsgemeinschaft soll nun zunächst bis zur Ausführungsplanung vorangetrieben werden. Die wesentlichen, bereits aus dem öffentlich gemachten Entwurf bekannten Bausteine sind der neue Busbahnhof mit einem neuen Betriebsgebäude als Leitstelle, das einen besonderen Akzent auf der Gesamtfläche setzen soll, sowie eine geschwungene Dachkonstruktion als optisch wirkende Trennung zwischen Busbahnhof und Betriebsgebäude und der neuen Freifläche an der Konrad-Adenauer-Straße. Neben den Zu- und Abfahrten des Busbahnhofs sind die fußläufigen Wegeverbindungen über den Platz und zu den angrenzenden Einrichtungen eine wichtige planerische Aufgabe. Die Stadtwerke Remscheid und die Stadtverwaltung favorisieren dabei für die künftige Querung der Elberfelder Straße eine ebenerdige Lösung. Der bestehende Fußgängertunnel wird von der Stadtverwaltung insbesondere unter wirtschaftlichen Aspekten und im Hinblick auf Barrierefreiheit, Sicherheit und Sauberkeit als nicht mehr zeitgemäß angesehen.


Gegenüber den ersten Planungsüberlegungen im Rahmen der Erstellung des Konzeptes zur Revitalisierung der Innenstadt, bei denen nur von einer Grünflächengestaltung ausgegangen worden war, prägen nun städtebauliche Akzente die Planentwürfe. Entsprechend sind die zur erwarten Bau- und Planungskosten neu anzusetzen. Stadtwerke und Stadt gehen nach ersten Kostenschätzungen von einem Finanzierungsvolumen von bis zu 13 Mio. Euro aus. Hiervon entfallen voraussichtlich rund 5,1 Mio. Euro auf die Verkehrsflächen der Stadtwerke Remscheid und rund 7,9 Mio. Euro auf die Stadt Remscheid. Da für die Gesamtmaßnahme sowohl Städtebauförderungsmittel als auch Fördermittel für den öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung stehen, reduzieren sich die haushalts- beziehungsweise bilanzrelevanten Kosten für beide Bauherren erheblich. Im Rahmen der Planung ist eine wirkungsvolle Kostenkontrolle vorgesehen. Der Planungszeitraum wird sich bis in das Jahr 2019 erstrecken. Im Planungsprozess ist die Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen.

 

Nach dem Baubeginn in 2020 ist mit einer rund zweieinhalbjährigen Bauphase mit laufendem Busbetrieb zu rechnen.

 

- Quelle: Stadt Remscheid

- Skizze: Arbeitsgemeinschaft Stefan Schmitz BDA Architekten und Stadtplaner, Köln mit LILL + SPARLA Landschaftsarchitekten Partnerschaftsgesellschaft mbH und BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen.


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