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Dienstag, 10. Juli 2018

Die WM in Russland – ein Paradies für Liebhaber spannender Sportwetten

Sportwetten sind schon lange so beliebt wie noch nie zuvor. Und die Beliebtheitskurve scheint immer mehr anzusteigen – zumindest, wenn man sich die Zahlen der Menschen ansieht, die inzwischen im Internet regelmäßig oder auch unregelmäßig auf das eine oder andere Sportevent wetten. Gerade im Bereich der Sportwetten gibt es die unterschiedlichsten Typen. Angefangen von denen, die immer mit dabei sind. Sie wetten, wenn es um Fußball geht, jede Woche auf die Ergebnisse der Bundesliga, manchmal auch auf die Ergebnisse in anderen Ligen, und nach einer langen Saison dann natürlich auch während einer WM auf die Mannschaften die ihrer Ansicht nach am ehesten eine Chance haben zu gewinnen. Und dann gibt es da die Event-Spieler. Die tauchen immer dann auf, wenn es eine Weltmeisterschaft, eine Europameisterschaft, eine Olympiade oder ein anderes wirklich großes Sportereignis gibt und tippen dann die Ergebnisse, die sie für sinnvoll halten. Und so ist es kein Wunder, dass gerade ein weltweit beachtetes Sportereignis, wie die Fußball WM in Russland erneut Hunderttausende von Spielern herauslockt und dazu bringt, ihren Tipp abzugeben.

 

Manche Tipps sind totsicher – oder eben doch nicht?

Das faszinierende am Fußball oder auch an anderen Sportarten ist dabei immer wieder der Umstand, dass diese nicht vorhersehbar sind. Natürlich – die Quoten geben immer einen gewissen Aufschluss darüber, wer als Favorit ins Spiel geht. Doch das allein bedeutet noch lange nicht, dass der Favorit die Spiele auch gewinnt. Vor allem die WM in Russland hat gezeigt, dass man sich auf die Favoriten leider allzu oft nicht verlassen kann. Und so konnte man bei diesem Event schon mit so einigen Außenseitertipps gute Quoten absahnen. Allein wenn man die mäßigen Auftritte der deutschen Nationalmannschaft betrachtet. Wer den Sieg für Mexiko und noch unwahrscheinlicher vorher den für Südkorea korrekt vorhergesagt hat, konnte dank wirklich guter Quoten einen saftigen Gewinn aus seiner Wette ziehen. Gleiches gilt für das Spiel der Argentinier gegen Island, bei dem niemand mit einem Unentschieden gerechnet hätte oder bei dem Aufeinandertreffen des Iran und Portugals – auch hier kam es nur zu einem Unentschieden. Die großen Fußballnationen straucheln und die kleinen machen sich daran, ihnen das Leben schwer zu machen. Und auch wenn Deutschland der einzige Favorit ist, der in der Vorrunde bereits gefallen sind, ist doch so mancher Mitfavorit schon kräftig ins Wanken gekommen. Doch, woran genau liegt das?

 

Das Spiel wird taktischer – und die Grundtugenden gehen verloren

Es gibt mit Sicherheit mehrere Gründe dafür. Auch für das Ausscheiden der Deutschen Mannschaft in der Vorrunde findet man mit Sicherheit mehr als nur einen Grund. Einer der wichtigsten Gründe dürfte das sein, was schon Berti Vogts in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts treffend analysierte und was heute noch mehr gilt als damals: Kleine Fußballnationen gibt es nicht mehr. Was er damit sagen wollte? Natürlich wollte er „Fußballzwerge“ wie Panama, den Iran oder Südkorea nicht auf eine Stufe stellen mit Schwergewichten wie England, Italien, Frankreich, den Niederlanden oder auch Deutschland. Aber ihm war einfach klar, dass auch die vermeintlich Kleinen inzwischen die Qualität hatten, um die großen Mal zu ärgern Das hat sich heute ungleich mehr verstärkt.

 

Dazu kommt, dass vor allem die Mannschaften mit guten Technikern immer wieder versuchen, spielerische Lösungen zu finden. Während der Gegner den Mannschaftsbus vor das Tor stellt und hofft, dass da nirgendwo einer Durchflutscht versuchen sie immer wieder mit langsamem Aufbau und Ballzirkulation Lücken zu finden und in diese vorzustoßen. Mit hohem Tempo kann das gelingen – doch wenn man dieses Tempo nicht auf den Platz bekommt, bringen auch die Ballstafetten nichts. Tugenden, die schon vor Jahrzehnten als Essentiell für einen Fußballer galten, wie der Kampf im Spiel, Laufbereitschaft und der unbedingte Wille jedes Spiel zu gewinnen, bleiben dabei schon mal auf der Strecke. Wenn nun aber die kleinen Fußballnationen mit genau diesen Tugenden dagegenhalten, haben sie den Sieg oder zumindest das Unentschieden auch voll und ganz verdient.


Die Vorrunde als Probierfeld – jetzt wird es erst richtig ernst

Die Vorrunde ist beendet und alle Achtelfinalpaarungen stehen fest. Das Deutschland nicht mehr dabei ist, liegt vor allem daran, dass man zum einen eben die notwendigen Grundtugenden zu keiner Zeit bei dieser WM abgerufen hat – aber auch daran, dass man die Vorrunde offensichtlich nicht richtig ernst genommen hat. Den gleichen Fehler haben auch andere Fußballgroßmächte wie Brasilien und Argentinien gemacht. Allerdings haben diese sich jeweils noch rechtzeitig wieder gefangen und in ihrem letzten Spiel alles auf den Weg gebracht. Und so bliebt festzuhalten – Sportwetten sind spannend, aber der Ausgang eines Spiels ist nicht vorherzusehen. 

 

Das einzig sichere ist die Ungewissheit

Und so bleibt die Weltmeisterschaft in Russland spannend – auch wenn Deutschland ausgeschieden ist. Denn zum einen gibt es eine ganze Reihe hochspannender Partien, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Und zum anderen sind noch immer ein paar kleinere Fußballnationen vertreten, die immer für eine Überraschung gut sind. Wer noch auf der Suche nach einem interessanten Wettanbieter für die restliche Zeit der WM ist, der kann sich einmal in Ruhe unter dem folgenden Link umschauen.

 

- Quelle: OZ

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/goal-net-1-1440749 / lvalics

 


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