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Dienstag, 21. August 2018

46. AVD Oldtimer Grandprix 2018 auf dem Nürburgring

Nürburgring - Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring herrschte vom 10. bis 12. August Festivalatmosphäre. Dafür sorgten aber keine Musiker oder DJs, sondern Motorsportler. An diesem Wochenende ging der berühmte Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring zum 46. Mal mit ca. 51.000 Zuschauern über die Bühne.


Zu entdecken gab es an diesem Wochenende wirklich jede Menge. Auf der Rennstrecke war von der historischen Formel 1 bis hin zum kleinen Formel-Junior-Wagen und von den legendären DRM- und DTM-Boliden bis hin zu Vorkriegsrennwagen alles dabei. Im Fahrerlager lockten nicht nur die Zelte, in denen die Fahrzeuge auf den Einsatz warteten, sondern auch Verkaufsstände mit Zubehör und allem was zum Motorsport dazu gehört. Namhafte ehemalige Fahrerpersönlichkeiten wie z.B. Derek Bell gaben Autogramme und bereicherten die Veranstaltung.


Anlässlich der 70-jährigen Sportwagengeschichte der Firma Porsche, präsentierte sich Porsche Classic auf dem 16.000 qm² großen Areal neben der Rennstrecke. Zusätzlich lieferten sich im Rennen 13 schnelle Carreras im Porsche Carrera Cup Deutschland spannende Rennen.


Skoda zeigte einige Meilensteine aus den unterschiedlichen Epochen ihrer 117-jährigen Motorsportgeschichte. Viele der originalen oder originalgetreu nachgebauten Renn- und Rallye-Fahrzeuge stammten aus Privatbesitz. Hierzu fanden Sonderläufe mit über 40 historischen Skodas statt.


Fester Bestandteil im Programm war auch der breite Querschnitt durch ehemalige Nachwuchsfahrten wie die FIA Lurani Trophy für Formel Junior-Rennwagen der Baujahre 1958 bis 1963. Hier fuhr Marc Schmitz (Start Nr. 13) sein erstes Rennen beim OGP.


In diesem Jahr neu dabei: die „Masters Endurance Legends“. Sie umfasste die Jahrgänge von 1995 bis 2011 und bot hoch attraktive GT- und Prototypenboliden, die für ein Spektakel auf der Strecke sorgten.


Der AvD-Oldtimer Grand-Prix ist neben einer einzigartigen, historischen Rennsportveranstaltung auch ein Treffpunkt der Clubszene und letztendlich aller Oldtimer-Enthusiasten. Viele Markenklubs wie z.B. von BMW, Mercedes, Opel oder Porsche, sowie die italienische Fraktion mit dem Ferrari Club, dem Maserati Club, und dem Alfaclub Deutschland waren vertreten. 


Der absolute Höhepunkt ist und bleibt aber immer noch das Abendrennen am Samstag mit den zweisitzigen GT-Rennwagen wie dem Jaguar C-Type, dem Maserati T61 "Birdcage" oder den GTs vom Schlage eines Ferrari 250 GT SWB oder Aston Martin DB GT.


Leider wurden auch an diesem Wochenende einige Oldtimer vom Gelände des Nürburgrings gestohlen, darunter ein seltener 1954er Mercedes 300 SL Flügeltürer mit einem geschätzten Marktwert von ca. 1,7 Millionen Euro.


Über 500 Rennwagen machten den AvD-Oldtimer-Grand-Prix zu einem wahren Festival des historischen Motorsports und zu einer der größten und beliebtesten Oldtimer-Rennveranstaltungen auf der Welt. Und wie immer konnte man hier eben auch als Zuschauer (zumindest im Fahrerlager) nahe an die Boliden heran, viel näher, als es die sterilen Motorsportserien der Moderne je zulassen würden.

 

- Quelle: R. Dolega / K. Weber

- Fotos: U. Weber


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