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Mittwoch, 26. September 2018

Besucher des Motorradgottesdienstes und der INTERMOT setzen ein Zeichen gegen zu schnelles Fahren

Köln - Unter dem Motto „Echte Männer/Starke Frauen rasen nicht“ ist die Aktion des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ beim Motorradgottesdienst am Kölner Dom sowie auf der Motorradmesse INTERMOT am Stand des MOGO Hamburg in der Nordkirche e. V. (Halle 10.1, Stand A-067) präsent.

 

Die Aktion gegen zu schnelles Fahren lädt alle Besucher ein, sich mit der Aktionsbotschaft fotografieren zu lassen – und so zum Vorbild für andere Verkehrsteilnehmer zu werden. „Wir möchten bei allen Verkehrsteilnehmern das Bewusstsein dafür schärfen, dass überhöhte Geschwindigkeit nichts mit Stärke zu tun hat“, sagt Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.


Dafür werden die MOGO-Teilnehmer und alle Messebesucher dazu aufgerufen, sich mit der Botschaft „Echte Männer rasen nicht“ fotografieren zu lassen. Für Motorradfahrerinnen gibt es Schilder mit der Aufschrift „Starke Frauen rasen nicht“.


Bereits mehr als 10.000 Motorradfahrerinnen und -fahrer sind der Einladung von „Runter vom Gas“ gefolgt und haben mit ihrem Foto ein Zeichen gegen zu schnelles Fahren gesetzt. „Statt mit erhobenem Zeigefinger zu mahnen, möchten wir dazu anregen, dass sich die Biker selbst zu einer risikoarmen Fahrweise und einer angepassten Geschwindigkeit bekennen“, sagt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf.


Alle Aktionsteilnehmerinnen und -teilnehmer erhalten T-Shirts und Aufkleber mit den Botschaften. Die Fotos der Aktion können über die Social-Media-Kanäle geteilt werden.


Wer keine Gelegenheit hat, an der Aktion im Rahmen des Motorradgottesdienstes oder der INTERMOT teilzunehmen, kann jederzeit online unter echtemänner.runtervomgas.de oder starkefrauen.runtervomgas.de ein Foto hochladen, es mit dem Aktionslogo versehen und damit ein Zeichen gegen zu schnelles Fahren setzen.


Hintergrund zum Motorradgottesdienst im Kölner Dom
Zum Auftakt der diesjährigen Motorradmesse INTERMOT sind alle Motorradbegeisterten eingeladen, am Mittwoch, den 3. Oktober einen ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom zu feiern. Ab 10:30 Uhr steht der Roncalliplatz für die Motorräder als Parkplatz zur Verfügung. Pastor und Bikerseelsorger Lars Lemke wird ab 12 Uhr die Predigt zum Thema „grenzenlose Freiheit“ halten und gemeinsam mit Domdechant Monsignore Robert Kleine den Gottesdienst gestalten. Im Anschluss an den Gottesdienst werden sich alle Biker gegen 13 Uhr gemeinsam als Konvoi auf den Weg zur INTERMOT auf der Koelnmesse begeben.


Hintergrund „Runter vom Gas“
Initiatoren der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ sind das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Mit einer emotionalen Ansprache sensibilisiert „Runter vom Gas“ seit 2008 für Risiken im Straßenverkehr sowie eine Vielzahl von Unfallursachen und will damit für mehr Sicherheit auf deutschen Straßen sorgen.


Im Jahr 2017 verloren 3.180 Personen ihr Leben im Straßenverkehr. 2011 waren es noch 4.009 Getötete. Im selben Jahr wurde im nationalen Verkehrssicherheitsprogramm das Ziel von 40 Prozent weniger Todesopfern im Straßenverkehr bis 2020 definiert.

 

- Quelle: Kampagnenbüro „Runter vom Gas“

- Foto: http://de.freeimages.com/photo/speed-1193161 / james cawley


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