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Mittwoch, 24. Oktober 2018

Grüne Dächer und Solarenergie

Solingen - Der Klimawandel wird noch in diesem Jahrhundert dazu führen, dass die Wärmebelastung in den Städten im Sommer zunimmt und sich so genannte Wärmeinseln bilden. Vor allem ältere Menschen und kleine Kinder können dadurch gesundheitlich belastet werden.

 

Vor diesem Hintergrund hat die Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisch Land (AG EEBL) vor einigen Tagen über die Möglichkeiten informiert, die die Kombination von Gründächern und Solarenergie bietet. Bei der Veranstaltung an der Kläranlage Kohlfurth des Wupperverbandes waren mehr als 40 Fachleute vor Ort.

 

Informiert wurde unter anderem darüber, dass sich durch eine Dachbegrünung darunter liegende Räume nicht so sehr erhitzen: Während ein Bitumendach bis zu 80°C heiß werden kann, erwärmt sich eine extensive begrünte Dachfläche auf maximal 35°C.. Bevor jedoch ein Dach begrünt werden kann, müssen die Statik, der bauliche Zustand und möglicherweise auch Anforderungen des Denkmalschutzes geprüft werden.

 

Solaranlagen bieten ökologische und wirtschaftliche Vorteile, so die Experten der Arbeitsgemeinschaft. Sie erzeugen emissionsfrei erneuerbare Energie und leisten einen Beitrag zur Senkung des klimaschädlichen Ausstoßes von Treibhausgasen in die Atmosphäre. Wird der gewonnene Strom in das örtliche Netz eingespeist, gibt es eine Einspeisevergütung. Wirtschaftlich interessant ist vor allem der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms. Und gerade bei Unternehmen fällt die tägliche Stromerzeugung meist auch mit den Betriebszeiten zusammen. Darüber hinaus kann man die Kosten für den Bau einer Photovoltaik-Anlage steuerlich geltend machen.

 

Besonders interessant sei eine Kombination von Photovoltaik-Anlage und begrüntem Dach: Der Wirkungsgrad der meisten Solaranlagen hängt von ihrer Betriebstemperatur ab. Durch den Kühleffekt der Dachbegrünung erzielen die Photovoltaikmodule daher einen höheren Leistungsgrad und der Ertrag der Anlage steigt.

 

Hintergrund

Die Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisch Land (AG EEBL)
In der Arbeitsgemeinschaft arbeiten neben den Großstädten Remscheid, Solingen, Wuppertal, den Kreisen Mettmann, Rhein-Berg und Oberberg auch einige Stadtwerke, das Regionalforstamt Bergisches Land, Holzcluster Bergisches Land, der Wupperverband, die EnergieAgentur.NRW und das Zentrum für biogene Energie Oberberg (ZebiO) partnerschaftlich zusammen.

 

- Quelle: Stadt Solingen

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/1363324 / Debbie Mous


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