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Montag, 29. Oktober 2018

Löws verjüngte Mannschaft mit guten Ansätzen gegen Frankreich - auch dank zweier Ex-Schalker

Trotz einer unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Frankreich in ihrem vorletzten Gruppenspiel der UEFA Nations League kann die deutsche Mannschaft nach einer ansprechenden Leistung Hoffnung für die Zukunft schöpfen. Im Stade de France in Paris St. Denis trat die deutsche Nationalelf mit einer deutlich jüngeren Mannschaft als drei Tage zuvor bei der 0:3-Niederlage gegen die Niederlande an. Unter den jungen Spielern, die gute Ansätze zeigten und sich weitere Auftritte im Nationalteam verdient haben dürften, waren mit Leroy Sané und Thilo Kehrer, der noch in der vergangenen Saison für die Gelsenkirchener spielte, auch zwei Ex-Schalker. Auch der Kapitän und Torhüter der deutschen Mannschaft, Manuel Neuer, ist ein ehemaliger Schalker, aber am Dienstagabend waren es die neu in die Mannschaft gekommenen Spieler, die vor allem in der Offensive die Akzente setzten. Während dies für Sané ohnehin seiner angestammten Rolle entspricht, schaltete sich auch Kehrer immer wieder von der rechten Seite in die Angriffsbemühungen von Jogi Löws Team ein. Dass es am Ende nicht zu einem Sieg oder zumindest einem Unentschieden für die deutsche Elf reichte, lag auch wieder einmal an der mangelnden Chancenverwertung. Wie geht es jetzt mit der Nationalmannschaft und ihrem Trainer weiter?

 

Jogi Löws Zukunft weiter offen

Eine mutige Spielweise und Verjüngung der Mannschaft werden auf Dauer allein nicht reichen; Löw wird sehr bald auch wieder positive Ergebnisse, also gewonnene Spiele, vorweisen müssen, um seinen Verbleib als Bundestrainer rechtfertigen zu können. Neben dem bitteren Ausscheiden in der Vorrunde der Weltmeisterschaft in Russland wirkt auch die schlechte Handhabung der Affäre um Mesut Özil noch nach. Sollte die deutsche Mannschaft tatsächlich aus der Liga A der UEFA Nations League absteigen -und dies kann sie überhaupt nur dann aus eigener Kraft im letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande am 19.11. in der Schalker Veltins-Arena verhindern, wenn diese drei Tage zuvor nicht gegen Frankreich gewinnen, wäre dies ein weiterer Prestigeverlust. Der Druck, dann auch bei der Betreuung des Teams auf neue Gesichter zu setzen, wäre erneut groß.

 

- Quelle: OZ

- Foto: https://pixabay.com/de/menschenmenge-fussball-deutschland-2140590/


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