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Dienstag, 08. Januar 2019

ePartool ermöglicht aktives Engagement von Kindern und Jugendlichen

Der Fachbereich Kinder und Jugend geht neue Wege, um Jugendliche für die Beteiligung an kommunalen Abläufen zu gewinnen (v.l.): Ulrike Hector (Abtlg. Jugendförderung/Jugendsozialarbeit), Angela Hillen (Fachbereichsleiterin), Stefanie Schlösser (Leiterin der Abteilung Jugendförderung, Stadtjugendpflegerin) und Marc Adomat (Dezernent für Schulen, Kultur, Jugend und Sport).

Leverkusen - Partizipation junger Menschen bedeutet, dass Kinder und Jugendliche die Gesellschaft, in der sie leben und aufwachsen, aktiv mitgestalten. Die Stadt Leverkusen möchte es jungen Menschen erleichtern, ihr Recht auf diese Gestaltungsmöglichkeit wahrzunehmen. In seiner Sitzung vom 14.06.17 hatte der Kinder- und Jugendhilfeausschuss die Verwaltung beauftragt, das Jugendbeteiligungsverfahren ePartool umzusetzen.

Über diese neue Online-Plattform können Kinder und Jugendliche in Leverkusen künftig mit ihren Fragen und Ideen zur Entwicklung der Stadt beitragen. Nachdem das Jugendforum aufgrund mangelnder Beteiligung – unter anderem bedingt durch die Belastungen durch G8 seinerzeit – nicht weitergeführt werden konnte, wurde im Fachbereich Kinder und Jugend nach einfacheren und direkteren Interaktionsmöglichkeiten mit Fokus auf dem Thema ePartizipation gesucht.

Mit dem ePartool soll es Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden, sich aktiv in ihrer Stadt und für ihre Stadt einzubringen. Über die Plattform leverkusen.jugendserver.de können Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Themen Fragen stellen, Vorschläge machen und ihre Meinung äußern. Das Onlineverfahren wird im Fachbereich Kinder und Jugend von Stadtjugendpflegerin Stefanie Schlösser und Ulrike Hector betreut und begleitet.

Mit dem ePartool kann ein vollständiger Beteiligungsprozess abgebildet werden. Am Beginn stehen Informationen und Fragestellungen an alle Teilnehmer. Zum Start in Leverkusen befasst sich die erste Themenrunde mit der „Leverkugel“.

Im weiteren Verlauf können Positionen und Meinungen zu den Fragen abgegeben werden. Alle Positionen und Meinungen, egal ob Text, Video oder Bild, werden gesammelt. In einer nächsten Runde können alle Teilnehmer abstimmen, welche Meinungen und Positionen in ihren Augen besonders und welche weniger wichtig sind.

Das Ergebnis der Abstimmung geht an die Entscheidungsinstanz bzw. Moderation. Diese gibt anschließend ein Feedback. Alle Reaktionen und die Wirkung jedes Beitrags lassen sich nachverfolgen und sind transparent. Fragen und Anregungen werden zeitnah beantwortet bzw. an die zuständigen Gremien, wie z.B. den Kinder- und Jugendhilfeausschuss, zur Beratung weitergeleitet.

Dank responsiven Designs kann das ePartool auch auf mobilen Endgeräten genutzt werden.

Das ePartool wird seit 2011 beim Deutschen Bundesjugendring entwickelt. Die Entwicklung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gedacht ist es für eine Altersgruppe ab etwa 10 Jahren.

In einer Informationsveranstaltung im Ratssaal wird das Tool interessierten Akteuren der Leverkusener Kinder- und Jugendarbeit vorgestellt

 

- Quelle/Foto: Stadt Leverkusen


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