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Freitag, 01. Februar 2019

Stadtteilentwicklung Opladen: 2019 geht es in die Quartiere

Fußgängerzone Opladen: Der Umbau ist bis auf Restarbeiten abgeschlossen

Leverkusen - Ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr liegt hinter der Stadtteilentwicklung Opladens. Mit der Fußgängerzone ist im vergangenen Jahr ein zentrales Bauprojekt des Stadtteilentwicklungsprozesses in Opladen fertiggestellt worden. In diesem Jahr werden Stadtplanung, Stadtteilmanagement und Wirtschaftsförderung stärker in die Nebenlagen und Quartiere von Opladen gehen und dort zusammen mit den Akteuren prüfen, welche Aufwertungs- und Attraktivierungsmöglichkeiten angegangen werden können. Auch dort soll sich die lokale Wirtschaft durch systematische Motivation und Unterstützung der privaten Eigentümer und Gewerbetreibenden in die Entwicklung Opladens einbringen können.

„Die Investition in die Fußgängerzone Opladen stößt bei den meisten Opladenern auf große Zustimmung“, freut sich Baudezernentin Andrea Deppe, „aber was uns fast ebenso wichtig ist: Die Baumaßnahme ist tatsächlich wie beabsichtigt so etwas wie eine Initialzündung geworden. Viele Händler und Gewerbetreibende haben sich in dem begleitenden Prozess kennengelernt. Stadtplanung, Stadtteilmanagement und Wirtschaftsförderung haben sich als Ansprechpartner etabliert. Diese Aufbruchsstimmung wollen wir jetzt auch in die angrenzenden Geschäftsstraßen und Quartiere bringen.“ Wichtiges Oberziel der Stadtteilentwicklung Opladens ist die Weiterentwicklung des Stadtteilzentrums parallel zur Umsetzung der Entwicklung der nbso-Westseite, die in 2019 durch die baulichen Aktivitäten immer näher mit dem vorhandenen Zentrumsbereich verschmilzt.

Das Stadtteilmanagement bereitet dazu gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung erneut Workshops vor und betreibt eine regelmäßige aktive Kontaktaufnahme. Wie in Hitdorf wird auch in Opladen für kleinere bürgerschaftliche Maßnahmen ein Verfügungsfonds bereitgestellt werden. Im Unterschied zu Hitdorf, wo soziale Projekte im Vordergrund stehen, werden in Opladen Projekte zur Stärkung des Einzelhandels- und Wirtschaftsstandortes und der Imagebildung gefördert. Eine konkrete Maßnahme haben Wirtschaftsförderung und Stadtteilmanagement schon umgesetzt, nämlich einen Mobilitätsflyer für die Einzelhändler in der oberen Kölner Straße, den diese an ihre Kunden weiter geben können um zu zeigen, dass im Quartier ausreichend Parkplätze vorhanden sind, aber auch welche alternativen mobilen Angebote es gibt.

Der Quartiersarchitekt wird auch in 2019 für weitere Beratungsgespräche bereitstehen, denn die Nachfrage ist nach wie vor groß.

Weiteres wichtiges städtebauliches Thema ist 2019 außerdem die Machbarkeitsstudie für den Bunker in der Bahnhofstraße. Eine solche Analyse der Umbau- und Umnutzungsmöglichkeiten soll in diesem Jahr durchgeführt werden. Damit die Planer und Architekten, die sich mit der Fläche beschäftigen sollen, tragfähige Nutzungsmöglichkeiten erarbeiten können, werden momentan durch die Stadt noch notwendige Gutachten (z.B. Statik, Baugrund und Betonbeschaffenheit des Bunkers) ausgeschrieben und eingeholt, die als Grundlage für die Machbarkeitsstudie notwendig sind.

In der Fußgängerzone erfolgen bis ca. Mitte Februar noch Restarbeiten, je nach Witterungsverhältnissen, vor allem Nachbesserungen im Pflasterbereich. Eine Grundreinigung ist dann für die Zeit nach Karneval vorgesehen, und im April sprudelt das Fontänenfeld wieder. Mit den baulichen Veränderungen sowie den vielerorts schon an die Gestaltungsleitlinien angepasste private Außenmöblierung wird man in 2019 das neue „Flair“ der FGZ erleben können. Weiterhin finden Gespräche zur Gestaltung der Möblierung Außengastronomie statt.

In der Schule Hederichsfeld ist die Dachsanierung des ersten Bauabschnittes fertiggestellt, das Gerüst auch teilweise demontiert, so dass sich nun erahnen lässt, wie das neue Schieferdach mit den historischen Holzsprossenfenstern einmal aussehen wird. Die Sanierung der Hohlkörperdecken ist termingerecht im ganzen Gebäude erfolgt, ab Februar wird das Gerüst für den nächsten Bauabschnitt aufgestellt. Danach beginnt dort die Dachsanierung. Zudem werden nun die Fenster im ersten Bauabschnitt eingebaut und die Fassade dort saniert. Sanitär- und Elektroeinrichtungen werden vormontiert. Die Ausschreibungen für den Innenausbau werden zurzeit vorbereitet und größtenteils im Laufe dieses Jahres vergeben. Die Schule wird den Betrieb voraussichtlich im Jahr 2021 wiederaufnehmen. Ein detailliertes Konzept mit Informationen zu den verfügbaren Räumlichkeiten, Nutzungszeiten und genauen Ansprechpartnern für das zukünftige Quartierszentrum wird derzeit erarbeitet und dann bekannt gegeben.

 

- Quelle/Foto: Stadt Leverkusen


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