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Freitag, 08. Februar 2019

Stadt Hilden bedankt sich bei Pflegeeltern mit Frühstück

Hilden - In Hilden kümmern sich aktuell 20 Familien um insgesamt 50 Pflegekinder. Sie geben den Kindern ein neues Zuhause, weil die leiblichen Eltern zeitlich befristet oder dauerhaft nicht in der Lage dazu sind. Für dieses Engagement bedankt sich das Amt für Jugend, Schule und Sport einmal im Jahr mit einem gemeinsamen Frühstück im Area 51. An einem Samstag Ende Januar 2019 war es wieder so weit: 40 Erwachsene sowie 25 Kinder und Jugendliche sind der Einladung gefolgt.


Von 10.00 bis 13.30 Uhr hatten Erwachsene, Kinder und Jugendliche Zeit zum Reden und gemeinsam Spielen. „Wir sorgen für die Grundausstattung, zum Beispiel Brötchen, Aufschnitt und Getränke“, berichtet Kerstin Becke vom Pflegekinderdienst. „Die Pflegefamilien erweitern das Buffet noch um Leckereien wie Kuchen und Pizza.“ Das städtische Spielmobil macht Angebote zum Toben und in der Kreativecke kann nach Herzenslust gebastelt und gefilzt werden. Für die Teenager steht ein Kicker bereit.


„Auf diese Weise kommen die Pflegekinder ganz zwanglos mit Gleichgesinnten und leiblichen Geschwistern, die in anderen Pflegefamilien leben, in Kontakt“, erläutert Kerstin Becke die Idee. Gleichzeitig haben die Erwachsenen die Chance, über die schönen Seiten der Pflegschaft aber auch über die Herausforderungen zu sprechen. „Der regelmäßige Austausch ist für alle sehr wichtig“, unterstreicht Becke.


Jugenddezernent Sönke Eichner ist überzeugt: „Pflegeeltern nehmen einen öffentlichen Erziehungsauftrag war. Ihre Arbeit muss anerkannt, gut unterstützt und abgesichert sein.“ Deshalb bereitet der Hildener Pflegekinderdienst Familien und Paare auf diese Aufgabe vor. Die Mitarbeiterinnen begleiten sie und das Kind während des gesamten Pflegeverhältnisses. Sie bieten zum Beispiel Supervisionen, Familienwochenenden sowie Fortbildungen an.


„Die meisten Kinder kennen wir von klein auf“, berichtet Kerstin Becke. „Ich bin inzwischen seit fast 20 Jahren beim Pflegekinderdienst der Stadt Hilden und freue mich immer sehr, wenn mich inzwischen Volljährige besuchen und aus ihrem Leben berichten.“ Beim Frühstück Ende Januar habe ihr beispielsweise eines dieser ehemaligen Kinder stolz erzählt, dass es gerade angefangen hat, zu studieren. „Das ist eine tolle Neuigkeit!“


Damit möglichst viele junge Menschen die Möglichkeit erhalten, in einem familiären Umfeld aufzuwachsen, sucht die Stadt weitere Familien und Paare, die bereit sind, Verantwortung für ein „fremdes“ Kind zu übernehmen. Ansprechpartnerinnen bei Fragen sind Nicole Albrecht-Peters (02103 72-519, nicole.albrecht-peters(at)hilden.de) und Kerstin Becke (02103 72-518, kerstin.becke(at)hilden.de).

 

- Quelle: Stadt  Hilden

- Foto: Valeria Kromm


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