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Mittwoch, 20. Februar 2019

Der Wein-Detektiv für alle Fälle - Heinz-Juergen Kaup ist Filialleiter des Bayer-Weinkellers

Heinz-Juergen Kaup macht es besonders viel Freude, seine Kunden ganz persönlich zu beraten – hier ist er im Gespräch mit Karl-Heinz Korte.

Leverkusen - Eine kleine Weinhandlung in der historischen Siegburger Altstadt: hier ist Heinz-Juergen Kaup Filialleiter. Es ist seine erste berufliche Station nach dem Studium. Im Schatten der St. Michael Abtei liegt der denkmalgeschützte Backsteinbau, der den Laden und einen Gewölbekeller mit schier endlosen Weinflaschenregalen beheimatet. Sieben Jahre arbeitet er in Siegburg, sieben schöne Jahre, ein geglückter Einstieg in das Berufsleben. Dann kommt ein Anruf vom Bayer Weinkeller aus Leverkusen – soll er wechseln?

Das ist nun zwanzig Jahre her. Seit dem 1.1.1999 arbeitet Heinz-Juergen Kaup als Leiter des Bayer Weinkellers in Leverkusen. Der Schritt ist ihm nicht leicht gefallen, doch der besondere Reiz der eleganten historischen Gebäude des Kasino Leverkusens und dessen Weinkellers haben ihn gelockt. Er liebt es, das vielfältige Sortiment mit über 600 verschiedenen Weinen fortzuführen und selber zusammenzustellen. Und immer wieder neue Wein-Entdeckungen zu machen. Dafür geht er auch auf Reise: Er besucht regelmäßig Weingüter innerhalb Deutschlands und Europas sowie in Südafrika und Südamerika.

Von seinen Reisen bringt er erstklassige Weine mit in den Weinkeller nach Leverkusen. Bei allen Einkäufen denkt er immer an seine Kunden; die wichtigste Frage für ihn ist: Wird der Wein ihnen schmecken, wenn sie abends zu Hause auf dem Sofa sitzen und ihn genießen wollen? Wenn er dann mal nachbestellen muss, weil ein Wein so überaus beliebt ist und die Kunden seine Regale leer gekauft haben, ist er glücklich.

Immer auf der Suche
Am liebsten arbeiten Heinz-Juergen Kaup im Verkaufsraum des Weinkellers. Er blüht auf, wenn sich die Tür öffnet und ein Kunde den Laden betritt. In diesem Moment verwandelt er sich in einen Wein-Detektiv. "Ein Rotwein aus Sizilien?" – Kaup steuert sofort zielstrebig ein Regal an. Seine Augen funkeln vor Vergnügen, als er der Kundin eine Flasche mit silbernem Prägeetikett präsentiert. Seine Freude an der Arbeit schwingt auch in seiner lebendigen Stimme mit, als er erklärt: "Dieser hier ist ein sanfter Rotwein mit wenig Tanninen für 13,50 Euro." Mit seinen langen Beinen ist er in wenigen Schritten beim nächsten Wein-Fund und zeigt als Alternative noch den Wein aus der Monats-Aktion für 7,95 Euro. Den kann die Kundin sogar vorne an der Theke verkosten. Täglich trifft Heinz-Juergen Kaup viele interessante und unterschiedliche Menschen. Die Ideen und Wünsche, mit denen seine Kunden zu ihm in den Weinkeller kommen, findet er spannend. Und seine Neugier auf Menschen und auf Wein hat er sich über die langen Berufsjahre hinweg bewahrt.


Beratung steht an erster Stelle
Wer in den Weinkeller geht, braucht keine Vorkenntnisse. Hier wird Deutsch gesprochen und kein Fachchinesisch. “Unsere Kunden verstehen uns und wir verstehen unsere Kunden“, sagt Kaup bestimmt. Er lehnt sich gemütlich in seinem Stuhl zurück, als er schmunzelnd hinzufügt: "Man kann hier einkaufen, ohne dass man danach seine Bank kontaktieren muss." Sein größter Wunsch ist es, dass seine Kunden mit ihrem Wein-Einkauf zufrieden sind – egal ob sie 7 oder 70 Euro ausgeben. Ungefähr 80 Prozent der Flaschen, die im Weinkeller über die Ladentheke gehen, kosten unter zehn Euro. Und bei der großen Auswahl ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei.

Wein verbindet Menschen
Wein gehört schon sehr lange zum Leben von Heinz-Juergen Kaup – bereits vor seiner Studienzeit trinkt er gerne zu Hause mit Vater und Mutter abends einen guten Wein. Während der Abizeit beginnt er ein Kellertagebuch – er klebt hier die Etiketten von Weinflaschen auf und macht sich seine Notizen zu den Weinen. Aus dieser Zeit verbindet ihn eine Weinfreundschaft mit einem Mitschüler seines Jahrgangs. Sie teilen die Begeisterung für Wein und haben schon viele Flaschen zusammen entkorkt. Wein verbindet Heinz-Juergen Kaup auch mit seinen Kunden. Viele von ihnen kennt er schon lange – häufig gehen sie gemeinsam durch das Jahr, fachsimpeln zusammen und entdecken den ein oder anderen guten Tropfen. So ist es keine Überraschung, dass Kaup kürzlich seinen 50. Geburtstag in und um das Kasino Leverkusen gefeiert hat: in den Räumen, die er so mag, und zusammen mit Kollegen und langjährigen Kunden, die über die Jahre zu Freunden geworden sind.

Made im Chempark: Produkt zur Weinaufbereitung

 

Eine klare Sache
Weinliebhaber wissen: Hinter jedem guten Wein steckt ein aufwändiger Herstellungsprozess. Wichtig für die Qualität ist vor allem die Flockung. Wer einmal trüben Wein mit Rückständen probiert hat, weiß, wie entscheidend diese sogenannte Klärschönung ist. Dabei werden kleine Partikel wie Hefe aus dem Wein entfernt.

Um die Reinigung zu unterstützen, wird häufig Levasil BF30 von Nouryon (ehemals AkzoNobel) eingesetzt. Ein Spezial-Kieselsol, das viele Winzer wegen seines besonders hohen Reinheitsgrads schätzen. Es bindet die Trübstoffe und lässt sie zu Boden sinken. Dadurch können sie später als Bodensatz aus dem Wein entfernt werden. Levasil hinterlässt dabei keine Spuren und ist gesundheitlich unbedenklich. Meist hilft es sogar, den Wein geschmacklich zu verbessern und seine Haltbarkeit zu verlängern.

Dank des Spezial-Kieselsols können auch die Herstellungskosten reduziert werden, denn es sorgt für kürzere Filtration und einen geringeren Einsatz von Hilfsmitteln. Das freut am Ende auch den Geldbeutel vieler Weinliebhaber.

 

- Quelle/Foto: Currenta GmbH & Co. OHG


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