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Samstag, 02. März 2019

Wuppertaler Soziologin Bühler-Niederberger wird „Rudolf-Carnap-Senior- Professorin“

Wuppertal - Für ihre besonderen Verdienste um die Bergische Universität ist Prof. Dr. Doris Bühler-Niederberger, Professorin für Soziologie der Familie, Jugend und Erziehung an der Wuppertaler Hochschule, mit der „Rudolf-Carnap-Senior-Professur“ ausgezeichnet worden. Die Bergische Universität verleiht diese Ehrenbezeichnung an Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die während ihrer Dienstzeit das Profil der Universität in besonderem Maße geprägt haben und bereit sind, sich auch im Anschluss noch – für zunächst weitere drei Jahre – in fachübergreifende Forschungs- und Internationalisierungsprojekte einzubringen.


Prof. Bühler-Niederberger war 25 Jahre lang Professorin für Soziologie an der Bergischen Universität Wuppertal und wird in Kürze in den Ruhestand verabschiedet. Die 68-jährige Schweizerin studierte Psychologie, Soziologie und Sozialgeschichte an der Universität Zürich. 1982 promovierte sie dort zum Dr. phil., Thema der Dissertationsschrift „Therapie und Zwang – teilnehmende Beobachtung in einer Suchtkrankenorganisation“. Bis zu ihrer
Berufung zur Professorin für Soziologie an der Bergischen Universität Wuppertal 1994 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Zürich.


Für ihre Lehre und Forschung ist Prof. Bühler-Niederberger vielfach ausgezeichnet worden, darunter mit dem René-König-Lehrbuchpreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Neben ihrer Tätigkeit an der Bergischen Universität ist sie unter anderem als Herausgeberin und Gutachterin tätig, so beispielsweise für die European Science Foundation, den DAAD, die DFG und den Schweizerischen Nationalfonds. Prof. Bühler-
Niederbergers Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Kindheit, Strukturen des Aufwachsens, Sozialisation sowie Privates Leben.


Für die nächsten drei Jahre hat sich Doris Bühler-Niederberger vorgenommen, weitere Projekte in den Bereichen Aufwachsen und soziale Ungleichheit, generationale Beziehungen und Solidaritäten fortzuführen beziehungsweise neu zu beantragen. Ebenso stehen Universitätskooperationen und Projekte der Nachwuchsförderung in Europa und vor allem auch in Zentralasien auf dem Programm.

 

- Quelle: Bergische Universität Wuppertal

- Foto: http://de.freeimages.com/photo/ribbons-1-1244460 / Bartek Ambrozik


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