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Donnerstag, 07. März 2019

Ordnungsamt zieht positive Bilanz zum Karnevals-Einsatz

Köln - Das Amt für öffentliche Ordnung ist mit dem diesjährigen Straßenkarneval zufrieden. Rund 700 von der Stadt Köln zusätzlich bereitgestellte Toiletten und die erweiterte sowie freiwillige glasfreie Zone in der Südstadt haben den angestrebten Effekt erzielt. Rund um den Chlodwigplatz, der Alt- und Südstadt sowie im Zülpicher Viertel gab es wie im Vorjahr deutlich weniger Glasmüll. Das Glasverbot hat sich bei den Jecken herumgesprochen. Kein Wildpinkler kann sein Verhalten damit rechtfertigen, dass es zu wenig Toiletten gab.  

Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben das Sicherheitskonzept der Stadt Köln durch verstärkte Reinigungsmaßnahmen und zusätzlichen Personaleinsatz unterstützt. Zum Beispiel wurden zusätzliche Abfallbehälter an stark frequentierten Plätzen wie Zülpicher Straße, Südstadt oder Altstadt aufgestellt und je nach Bedarf geleert. Im Rahmen der Aktion "Mehr Spaß ohne Glas" wurden an zahlreichen Standorten in der Kölner Innenstadt zusätzliche Abfallbehälter von den AWB aufgestellt.  

In dem im Rathaus eingerichteten Koordinierungsstab arbeiteten an den Karnevalstagen von 8 Uhr morgens bis in die Nacht unter der Leitung des Ordnungsamtes Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Feuerwehr, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Abfallwirtschaftsbetriebe, der Veranstalter des Festkomitees und des beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertete die aktuelle Lage ständig neu, traf erforderliche Entscheidungen und sorgte für eine rasche Umsetzung. 

Das Ordnungsamt war an allen Karnevalstagen in zwei Schichten mit bis zu 190 Kräften in mobilen Teams im Einsatz. Dabei waren an Weiberfastnacht alle 137 Außendienstkräfte des Ordnungsdienstes unterwegs. Sie zeigten vom frühen Morgen bis in die späte Nacht Präsenz in der Altstadt, rund um den Dom und im Rheingarten, dem Zülpicher Viertel und in der Südstadt rund um den Chlodwigplatz. Dabei kontrollierten sie die Einhaltung der Bestimmungen zum Jugendschutz, das Glasverbot und ahndeten das Wildpinkeln. Das Konzept von "Mehr Spaß ohne Glas" wurde wieder in allen Bereichen gut angenommen. Dadurch hat sich die Sicherheitslage für die Feiernden und die Rettungskräfte bei ihren Einsatzfahrten erheblich verbessert.  

Erneut waren im Vorfeld die Kioske und Gewerbebetriebe um den Chlodwigplatz in der Südstadt über die Möglichkeit des freiwilligen Verzichts auf Glas informiert worden. Die Feiernden konnten an Weiberfastnacht an den Glasabgabestellen ihre mitgebrachten Glasbehältnisse gegen kostenlose Plastikbecher eintauschen. An den Glasabgabestellen der zusätzlichen freiwilligen Zone wurden die Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch die Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung unterstützt. Wie im Vorjahr wurde in der Altstadt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gastwirten und der DEHOGA das Pfandsystem für Mehrwegbecher anstatt der "Bützjebecher" getestet. Lediglich 241 (2018: 900) Personen mussten an den Glasverbotszonen auf das Glasverbot angesprochen und ihre Glasbehälter abgeben. An den Kontrollstellen der Glasverbotszonen wurde das Ordnungsamt von vielen Kräften privater Sicherheitsunternehmen unterstützt. 

- Quelle: Stadt Köln

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/shot-the-clown-1252041


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