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Samstag, 30. März 2019

Die Deutschen wollen Videostreaming nicht um jeden Preis

Das Kinogefühl in den heimischen vier Wänden ist schon längst keine Zukunftsmusik mehr. Immer mehr Deutsche wenden sich von dem klassischen TV Programm ab und schauen das, was sie gerade sehen möchten. Dies machen zahlreiche Streaming Plattformen möglich.

Der Streamingmarkt boomt aktuell so stark wie nie zuvor. Die Anbieter von Streamingportalen verzeichnen einen immer größeren Zulauf. Dagegen muss das klassische Fernseh- und TV Angebot natürlich Einbußen hinnehmen. Um wirklich tolle Filme ohne nervige Werbeunterbrechungen zu sehen, muss schon lange kein teurer Kinosaal mehr aufgesucht werden. Das Nutzen von Streamingangeboten ist mit Sicherheit ein Trend, der sich auch in Zukunft fortsetzen wird. Denn er entspricht dem Zeitgeist einer ganzen Generation: Unabhängig, individuell und mobil. Doch wer denkt, nur junge Menschen nutzen die Plattformen, liegt falsch. Auch immer mehr Menschen fortgeschrittenen Alters interessieren sich für das Video Streaming.

 

Ein Beispiel hierfür ist die Plattform CHILI. Hier können Nutzer Serien und Filme genießen, ganz ohne ein Abonnement abschließen zu müssen. Und diese Option scheint ihnen gut zu gefallen.

Denn das Geld, dass die Deutschen für ihre Streaminganbieter ausgeben möchten, sitzt nicht all zu locker. Dies belegte neuerlich auch eine Studie im Zuge des Innovation Reports der nextMedia.Hamburg. Hier ergab sich zwar auch das Bild, dass der Streaming Markt auch in Zukunft wachsen wird, jedoch werden die deutschen Konsumenten das Streaming Angebot nicht um jeden Preis - im wahrsten Sinne des Wortes - in Anspruch nehmen.

Fast die Hälfte der Teilnehmer der Studie gab an, dass sie für die Inanspruchnahme von Streaming Diensten nicht mehr als 5 Euro ausgeben möchten. Zwischen 5 bis 15 Euro würden rund 35 Prozent der Befragten noch zahlen. Mehr als 25 Euro würden lediglich noch um die 13 Prozent der Studienteilnehmer in Streamingdienste investieren.

Dieses Ergebnis entspricht auch der Tatsache, dass über die Hälfte der Befragten lediglich auf einen einzelnen Streaminganbieter zurückgreifen. Weitere kostenpflichtige Abonnements kommen für sie nicht in Frage. Dies ist in sofern erstaunlich, dass bisher die Annahme weit verbreitet war, dass die Nutzer wenigstens zwei der verfügbaren Streamingdienste für sich regelmäßig nutzen. Nur 8 Prozent der Studienteilnehmer nutzen den Service von drei Streamingplattformen. Menschen, die noch mehr nutzen, gibt es so gut wie gar nicht, die Quote liegt bei nur einem Prozent.

 

- Quelle: OZ

- Foto: https://de.freeimages.com/photo/tv-remote-control-2-1506716 / ronen ijansempoi

 

 


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