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Montag, 08. April 2019

Bundesverband Hausnotruf mit Beteiligung des DRK-Düsseldorf gegründet

Düsseldorf - 21 Anbieter von Hausnotruf-Leistungen haben sich am 27. März in Berlin zum „Bundesverband Hausnotruf e.V.“ zusammengeschlossen. Mitglieder des neugegründeten Verbandes sind Organisationen, die den Hausnotruf als Dienstleistung anbieten oder Hausnotrufzentralen betreiben. So wie die DRK-Rettungs- und Einsatzdienste gGmbH, deren Geschäftsführer Till Nagelschmidt in den Vorstand gewählt wurde.


Ein Hausnotrufanschluss ermöglicht es insbesondere älteren Menschen und Menschen mit körperlichen Einschränkungen möglichst lange und sicher in ihrer gewohnten Umgebung leben zu können. Er besteht aus einem Basisgerät und einem Handsender, der an einer Halskette oder einem Armband getragen wird. Er ist stoßfest, wasserdicht und funktioniert schnurlos überall in der Wohnung, auch in der Badewanne oder unter der Dusche. Bei einem Notfall aktiviert der Betroffene per Knopfdruck den Notruf und es wird automatisch eine Verbindung zu der rund um die Uhr besetzten Hausnotrufzentrale hergestellt, so beispielsweise zu der des DRK-Düsseldorf auf der Erkrather Straße.


Mittlerweile nutzen bald eine Million Menschen in Deutschland das Angebot, sich im Notfall rund um die Uhr direkt mit einer der rund 180 Notrufzentralen verbinden zu lassen. Der neugegründete Bundesverband Hausnotruf repräsentiert über 90 Prozent aller Dienstleister im Hausnotruf. Neben weiteren großen Hilfsorganisationen, gehört auch das Deutsche Rote Kreuz zu den Gründungsmitgliedern. „Unser gemeinsames Ziel ist es, Qualitätsstandards für den Hausnotrufdienst weiter zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass politisch und gesellschaftlich beste Rahmenbedingungen geschaffen werden für einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu dieser wichtigen Unterstützungsleistung für ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige.“, fasst Till Nagelschmidt, der mit fünf weiteren Vertretern den Vorstand ausmacht, die Aufgaben des neuen Verbandes zusammen. „Und wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass der Hausnotruf allen Menschen zugänglich wird, die ihn brauchen, ohne Einschränkung“.


Der Hausnotruf wird von den Pflegekassen als Hilfsmittel anerkannt. Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit ist eine volle Kostenübernahme für die Basisabsicherung möglich. Auch können die Ausgaben für den Hausnotruf von der Steuer abgesetzt werden, denn er gilt als haushaltsnahe Dienstleistung. Weitere Informationen erhalten Sie beim DRK-Infotelefon unter 0211 2299 2000 oder unter www.drk-duesseldorf.de/senioren/hausnotruf.


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