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Mittwoch, 01. Mai 2019

Zeitgemäßer Umbau der Sportanlage Quettingen mit Bundesmitteln möglich

Mit Bundesmitteln zu einem modernen Kunstrasenplatz umgebaut, wird die sanierungsbedürftige Sportanlage am Weidenbusch in Quettingen. Darüber freuten sich alle, die zu diesem Erfolg beitragen haben: Sportdezernent Marc Adomat, TUS-05-Quettingen-Vorstandsmitglied Ferdinand Niebel, Landtagsabgeordneter Rüdiger Scholz, TUS-05-Quettingen-Vorstandsvorsitzender Arne Kahr, Oberbürgermeister Uwe Richrath, Bezirksvorsteher Rainer Schiefer, Bundestagsabgeordneter Prof. Dr. Karl Lauterbach und die Landtagsabgeordnete Eva Lux.

Leverkusen - Die stark sanierungsbedürftige Sportanlage am Weidenbusch in Quettingen kann mit Hilfe von ca. 1,2 Millionen Euro aus dem „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ umgebaut werden. Dazu gehören ein Groß- u. Kleinspielfeld mit Kunststoffrasen, ein Basketballfeld und zwei Flächen mit Schotterrasen, außerdem eine kleine Fläche mit Rindenmulch und Trampolinen. Die gesamte Anlage ist für einen eine multiple Nutzung durch Vereine, Schulen und unterschiedliche Akteure konzipiert und bietet vielfältige Möglichkeiten einer Öffnung in den Stadtteil hinein. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich Mitte April 2020 und werden circa sechs Monate dauern.

Das „Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat“ (BMI) hatte im vergangenen Jahr im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung einen Förderaufruf gestartet und Leverkusen hatte sich mit diesem Projekt beworben. Kurz vor Ostern kam die Förderzusage über 90 Prozent der Gesamtkosten. Den Rest der bei etwas über 1,4 Millionen Euro liegenden Gesamtkosten muss die Stadt Leverkusen aufbringen. Die benötigten Eigenmittel werden im Wirtschaftsplan des Sportpark Leverkusen dargestellt.

Die Mittel aus dem Bundesprogramm werden eingesetzt für die „…Förderung investiver Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung und mit sehr hoher Qualität im Hinblick auf ihre Wirkungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Integration in der Kommune und die Stadt(teil)entwicklungspolitik“, so die Projektbeschreibung auf der Homepage des BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung), das dieses Förderprogramm für das BMI betreut.

Entsprechend überzeugte den Fördergeber, dass die sanierte und modernisierte Bestandssportanlage auch für die unterschiedlichen Nutzergruppen im Stadtteil Quettingen zur Verfügung stehen und sozial integrative Wirkung entfalten soll. Zu Quettingen passt der Förderzweck überdies. Dort wird mit 15 Prozent der höchste Anteil von geförderten Wohnungen gezählt und auch in Bezug auf den Anteil von Ausländern/Doppelstaatlern liegt der Stadtteil über dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Bei Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ist im Vergleich zum städtischen Durchschnitt allerdings nur ein leicht höherer Anteil festzustellen.

Das Projekt ist für zahlreiche Zielgruppen geöffnet und soll als gesellschaftliche, kulturelle und altersübergreifende Klammer zur Stärkung des Miteinanders im Quartier beitragen.
Konzeptionelle Maßnahmen ergeben sich aus der Zusammenführung der sportlichen und sozialkulturellen Projekte und Akzeptanz der Sportanlage als Ort der Bewegung und Begegnung mit zusätzlichen Erholungs- und Freizeitwerten im Quartier.

Die Sanierung führt zu einer Verbesserung und Ausweitung des Angebotes:

• Für die offene Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil kann die Sportanlage für sportliche Aktivitäten der verschiedensten Arten genutzt werden.
• Fußball-Turniere und Sportveranstaltungen können auch in den Abendstunden stattfinden und sind damit für Jugendliche besonders attraktiv.
• Für Ferienprogramme in Verbindung mit Sport kann das neu gestaltete Sportgelände in Zusammenarbeit mit den örtlichen Sportvereinen sehr intensiv genutzt werden.
• Für die vorhandenen Tageseinrichtungen für Kinder steht mit dem Sportgelände eine gute Ergänzung für besondere Veranstaltungen, z.B. Sommerfeste, Kinderolympiade zur Verfügung.
• Die ansässigen Sportvereine benötigen insbesondere für das Kinder- und Jugendtraining einen intakten Sportplatz, der zu allen Jahreszeiten und unter unterschiedlichen Witterungsbedingungen genutzt werden kann.
• Bei der erlassgemäßen schulischen Nutzung kann die Sportanlage den Kindern und Jugendlichen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung nahegebracht und mit Angeboten der offenen Kinder- und Jugendhilfe vernetzt werden.
• Die Stadt Leverkusen ist Partner der Dirk-Nowitzki-Stiftung und führt an verschiedenen Standorten das sogenannte BasKIDball-Projekt durch, ein offenes zugängliches Basketball-Angebot für Kinder und Jugendliche. Ein Schwerpunkt des Projektes liegt in der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Im Stadtteil Quettingen gibt es dafür noch keinen Standort. Die Sportanlage könnte dafür in den Sommermonaten optimal dafür genutzt werden.

Bauliche Durchführung
Bei der Sanierung kommt ein moderner, sandverfüllter Kunstrasen zum Einsatz, bei dem eine hohe Umweltverträglichkeit mit modernster Kunstrasentechnologie kombiniert ist. Auf
EPDM-Granulat wird aus ökonomischen u. ökologischen Gründen bewusst verzichtet. Auch soll eine moderne neue Trainingsbeleuchtungsanlage mit neuester LED-Technik eingebaut werden.

Als investive Maßnahmen gelten die Errichtung folgender Anlagenelemente:
- Großspielfeld mit Kunststoffrasen
- Kleinspielfeld mit Kunststoffrasen
- Basketballfeld mit Kunststoffbelag
- Street-Workout mit Trampolinen (Workout- o. Calisthenics-Übungen)
- Schotterrasenflächen (für Stadtteilaktionen)
- Entwässerung (Rigole oder fließendes Gewässer)
- Barriere und Ballfangzaun
- Außeneinfriedung
- Trainingsbeleuchtungsanlage
- Vegetation- und Rasenflächen
- Wegeanbindungen

 

- Quelle/Foto: Stadt Leverkusen


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