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Dienstag, 14. Mai 2019

Kinder sprechen mit Alexander Gerst über ihren Wunschplaneten der Zukunft

Köln - Alexander Gerst, UNICEF-Botschafter und Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, hat fünf Kinder getroffen und mit ihnen über ihren persönlichen Wunschplaneten gesprochen. Er löste damit sein Versprechen ein, das er während seiner Mission "horizons" an Bord der Internationalen Raumstation ISS im vergangenen Jahr gab. Gemeinsam mit UNICEF hatte Gerst in einem Kreativwettbewerb Kinder und Jugendliche dazu aufgerufen, ihre Ideen, Wünsche, Träume für die Zukunft unseres Planeten zu gestalten. Eine Jury aus Jugendlichen und Erwachsenen von UNICEF sowie ein Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) wählten die Gewinner der "Wunschplaneten"-Aktion aus.

"Kinder sind die Botschafter der Zukunft! Sie haben neue Ideen, stellen kritische Fragen und trauen sich, Probleme konkret zu benennen", erklärt Alexander Gerst. "Zu sehen, wie sich Kinder unseren Planeten Erde in der Zukunft vorstellen, ist nicht nur unglaublich lehrreich, sondern sollte uns alle aufhorchen lassen."

Gerst lud die fünf Kinder im Alter von 8 bis 17 Jahren ins Europäische Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln ein, wo sie ihre Wunschplaneten präsentierten und erläuterten. Viele der über 150 gebastelten, gemalten oder filmisch umgesetzten Einsendungen beschäftigen sich mit den Themen Frieden, Umwelt oder Spiel- und Freizeitmöglichkeiten. Damit benennen die Kinder viele Punkte, die auch auf der Agenda des diesjährigen Kinderrechtsjahrs stehen.

Denn in diesem Jahr werden die Kinderrechte 30 Jahre alt - 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Kinder verfügen heute über mehr Möglichkeiten gesund aufzuwachsen, zu lernen und ihr Potential zu entfalten. Gleichzeitig sind die Kinder auf unserem Planeten mit tiefgreifenden Veränderungen, wie den Folgen von Klimawandel, Urbanisierung und Konflikten konfrontiert. Weltweit fordern Kinder und Jugendliche bei der Lösung der drängenden Zukunftsfragen gehört zu werden und mitzuwirken.

 

- Quelle: OTS: UNICEF Deutschland

- Foto: https://www.freeimages.com/photo/planet-with-clouds-1148103 / gilderm

 


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