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Dienstag, 04. Juni 2019

Rheinisch-Bergischer Kreis - Landesweiter Aktionstag "Fahrrad und Pedelec" - die Bilanz

Rheinisch-Bergischer Kreis - Im Rahmen eines landesweiten Aktionstages sind in RheinBerg am Montag (03.06.) eine Vielzahl von Fahrrädern und Pedelecs überprüft worden.

Zwischen 07.00 und 20.00 Uhr nahmen Verkehrsdienst, Verkehrssicherheitsberater und der Wachdienst kreisweit Rad- und Pedelecfahrer ins Visier. Dabei wurden 191 Fahrradfahrer und 13 Pedelec-Fahrer genau überprüft.

 

11 Radfahrer fielen mit Handy am Ohr auf, 20 Rad- und 3 Pedelec-Fahrer benutzten falsche Radwege oder fuhren auf dem Gehweg.
Knapp 20 andere Verstöße mussten geahndet werden.

Besonders negativ fiel ein 28-jähriger Solinger in Leichlingen auf. Er schaffte es mit seinem Pedelec, einen zivilen Streifenwagen Am Wallgraben zu überholen. Bei der Kontrolle staunten die Beamten: Das Pedelec war von dem Solinger so umgebaut worden, dass es schneller als 40 km/h war und so zum S-Pedelec wurde. Ein Versicherungsschutz lag nicht vor, auch einen Führerschein konnte er nicht vorweisen. Den 28-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren. Sein Pedelec durfte er anschließend schieben.

Die Verkehrssicherheitsberater zeigten sich bei Fahrradkontrollen in Grundschulen sehr zufrieden. Führten in der Vergangenheit nicht angekündigte Fahrradkontrollen in weiterführenden Schulen zu erschreckenden Ergebnissen, so zeigten gestern "Vorkontrollen" durch den Bezirksdienst Wirkung. Bereits vor einer Woche hatten die Beamten die Räder unter die Lupe genommen und mängelfreie mit einem beliebten grünen Aufkleber versehen. Gestern mussten lediglich 3 von circa 125 Fahrrädern noch beanstandet werden.

Neben den Radfahrern wurden auch einige Auto-Fahrer überprüft. In 7 Fällen war das Handy am Ohr, 6 sonstige Verstöße wurden geahndet. Eine 27-jährige Burscheiderin fiel auf der Bürgermeister-Schmidt-Straße in Burscheid auf, weil sie ihre Kennzeichen auf dem Weg zur Zulassungsstelle nicht am Auto montiert hatte. Bei der Kontrolle fielen typische Auffälligkeiten für einen Drogenkonsum auf. Sie räumte auch ein, am Vorabend zwei Joints geraucht zu haben, ein Vortest bestätigte das. Es folgte die Blutprobe. Sie erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren und ein Fahrverbot. Auch ihr wurde die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt, die Zulassung musste verschoben werden.

Hintergrund des Aktionstages sind negative Entwicklungen bei den Unfallzahlen im Zusammenhang mit Fahrrad- und Pedelec-Fahrern. 55 Radfahrer sind im vergangen Jahr auf den Straßen NRWs gestorben. 232 Rad- und 34 Pedelec-Fahrer verletzten sich alleine im Rheinisch-Bergischen Kreis, das war eine Steigerung von fast 50% gegenüber 2017. Die Polizei RheinBerg wird im gesamten Jahr gezielte Kontrollen durchführen. Aber auch mit Aktionen wie "Gemeinsam auf Trasse" werben wir für den Schutzhelm, defensives Fahren, ein verkehrssicheres Rad und ein gemeinsames Miteinander. Wir wollen, dass sie sicher ankommen. Ein Radfahrer hat leider keine Knautschzone.

 

- Quelle/Foto: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis


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