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Samstag, 06. Juli 2019

Park als Jugendtreff etablieren - Schüler der Janusz-Korczak-Gesamtschule gestalten Batenbrock-Park mit Graffitis

Stefanie, Eva, Zainab und Lea setzen sich mit dem Klimaschutz auseinander.

Bottrop - Schüler des Kunstleistungskurses der Jahrgangsstufe 12 an der Janusz-Korczak-Gesamtschule haben den Batenbrock-Park mit Graffitis gestaltete. Mit der Aktion wollen sie gleichaltrige Jugendliche für den Park interessieren. Auf Anregung des Stadtteilbüros Batenbrock hat der Kurs der Kunstlehrerin Jutta Kerlekin Ideen für den Park entwickelt und umgesetzt.

Aus ihrer Arbeit im Stadtteilbüro weiß Barbara Josfeld, dass die Jugendlichen Freizeitangebote für ihre Altersgruppe vermissen. „Die Jugendlichen wünschen sich einen Ort, an dem sie sich wohlfühlen“, sagte Josfeld bei der Vorstellung der Graffiti-Wände im Park.  Gemeinsam mit ihrer Kollegin Magdalena Schültingkemper hat sie die Jugendliche aufgefordert, den Batenbrock-Park für sich zu erschließen. Für die Kunstaktion machten sie die Vorgaben: „Sprecht mit euren Graffiti Jugendliche in eurem Alter an. Macht sie neugierig.  Lockt sie in den Park. Zeigt ihnen, dass der Park für Jugendliche da ist.“

Mit dem Hobby-Graffitikünstler Frederik Hellmann haben sie Entwürfe gestaltet und auf die eigens aufgestellten Wände gesprüht.  Barbara Josfeld ist begeistert von den Botschaften, die die Schülerinnen und Schüler mit ihren Arbeiten vermitteln wollen. „Die Jugendlichen werden zu wenig wahrgenommen“,  sagte sie, dabei setzen sie sich sehr konkret mit ihrem Umfeld auseinander.

 

Fadi (18) hat das Logo der Anime-Serie „One Piece“ gesprüht. „Mir gefällt der Hauptcharakter der Serie. Er soll andere motivieren“, erklärte er sein Werk. Trotz immer neuer Widrigkeiten geht der Protagonist seinen Weg und lässt sich nicht von seinem Ziel abbringen.

 

Ähnlich will Alperen (21)  Jugendliche motivieren Ziele zu erreichen. Sein Graffiti zeigt ein Auto und steht für Mobilität und Freiheit.  Selbst begeisterter Autofahrer will er Interesse wecken, den Führerschein zu machen.

 

„There is no Planet B” betiteln Stefanie, Lea, Eva, Zainab und Ghada ihre Arbeit. Angeregt von der „Friday For Future“-Bewegung haben sie sich den Klimaschutz zum Thema genommen. „Es geht um kleine Schritte, die jeder machen kann“, erklärte Zainab. Man solle auf Wegwerfartikel verzichten und bei Stadtfesten das eigene Geschirr benutzen.  Bei der Sprühaktion habe sie darauf geachtet, Handschuhe aus recyclingfähigem Material zu nutzen.

 

Tülay, Thao, Cora, Bianca, Fatma und Melissa sehen in Bottrop eine „City of Butterflies“.  Vor ihrem riesigen Schmetterling können sich die Parkbesucher fotografieren lassen und die Bilder auf Instagram posten.

 

Die Bilder sind bis Oktober zu sehen. Während der Herbstferien sollen die Wände mit neuen Motiven übersprüht werden.

 

- Quelle/Foto: Stadt Bottrop


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