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Mittwoch, 04. September 2019

Zweiter landesweiter "Tag der Warnung" am kommenden Donnerstag

Düsseldorf - Im Rahmen des landesweiten Warntages führt die Feuerwehr einen Probelarm des städtischen Warnsystems in Düsseldorf am Donnerstag, 5. September, 10 Uhr durch. Zusätzlich wird die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz zentral für ganz Nordrhein-Westfalen vom Innenministerium ausgelöst. Auf den Facebook- und Twitter-Seiten der Feuerwehr Düsseldorf wird ebenfalls über den Probealarm informiert. Für Hinweise und Rückfragen von Düsseldorfern ist an diesem Tag das Gefahrentelefon unter der Rufnummer 38 89 889 von 9.45 bis 11 Uhr besetzt. Die Feuerwehr bittet darum, die Notrufnummer 112 nur für das Anzeigen von tatsächlichen Notfällen und nicht für Nachfragen zum Sirenenprobealarm zu nutzen.



Bereits zum zweiten Mal findet der landesweite "Tag der Warnung" in ganz Nordrhein-Westfalen statt, an dem die Feuerwehr Düsseldorf auch teilnimmt. In der Landeshauptstadt werden dazu die 80 Sirenen im gesamten Stadtgebiet getestet. Außerdem soll der Tag die Menschen sensibilisieren, welche Warnmöglichkeiten es gibt und das richtige Verhalten bei einer Warnung trainieren. Dadurch sollen nicht nur die vorhandenen Systeme überprüft und so das Bewusstsein der Bevölkerung geweckt, sondern auch die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung gestärkt werden.



Der Probealarm beginnt um 10 Uhr mit dem Signal "Entwarnung". Zur Entwarnung wird ein Dauerton von einer Minute ertönen. Dies bedeutet, dass die Gefahr vorüber ist. Um 10.06 Uhr erfolgt das Signal "Warnung " – ein auf- und abschwellender Dauerton von etwa einer Minute. Dieses Warnsignal fordert die Bürger auf, Ruhe zu bewahren, sich in ein Gebäude zu begeben und das Radio einzuschalten – entweder Antenne Düsseldorf oder WDR 2. Um 10.12 Uhr ertönt erneut das Signal "Entwarnung". Auch mit der Warn-APP NINA wird auf den Probealarm aufmerksam gemacht. Gegen 9.45 Uhr wird über die Feuerwehrleitstelle die Notfall-App ausgelöst und informiert die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger über den zeitlichen Ablauf der Probealarmierung. Zusätzlich wird um 10 Uhr mit einer landesweiten Information über die Warn-App durch das Innenministerium Nordrhein-Westfalen auf den Beginn sowie die Beendigung des Probelarms hingewiesen.



Die Sirenen werden durch die Feuerwehrleitstelle ausgelöst. Mit dem Probealarm wird das Sirenenwarnsystem überprüft. Sofern kein Warnton oder dieser schlecht zu hören ist, bittet die Feuerwehr die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung, indem sie den Mitarbeitern am Gefahrentelefon ihren Eindruck kurz schildern.



Die auf Grundlage der Rückmeldungen der vergangenen Probealarmierungen erstellten Auswertungen sind in die Planungen des Ausbaus des Warnsystems mit eingeflossen. Des Weiteren werden durch die halbjährlich durchgeführten Probealarmierungen, den Menschen die Signale und ihre Bedeutung in Erinnerung gerufen. Die Bevölkerung soll im "Ernstfall" durch das Aufheulen der Sirenen dazu aufgefordert werden, Gebäude aufzusuchen und die Radios einzuschalten, um dort Warn- und Verhaltenshinweise zu erfahren. Dies gilt zum Beispiel bei Unfällen auf dem Rhein, bei Großeinsatzlagen oder im Falle von großflächigen Schadstofffreisetzungen.



Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat das städtische Sirenennetz in den letzten Jahren stetig erneuert und weiter ausgebaut. Bei diesem Probealarm können so insgesamt fünf modernisierte Standorte sowie zwei neue Standorte erstmalig mit in den Test aufgenommen werden. Die 'alten' Drehteller Warnsysteme an den Gerätehäusern der Freiwilligen Feuerwehr Unterbach, Hubbelrath sowie Angermund, Kalkum und Wittlaer wurden durch die modernen Elektrosirenen ausgetauscht. Die letzten Arbeiten konnten Ende Juli beendet werden, sodass die Anlagen für den ersten Probealarm bereit sind. Außerdem konnten zwei von insgesamt vier neuen Sirenenstandorten bereits fertiggestellt werden. An der Bergischen Landstraße in Ludenberg sowie der Amalienstraße in Rath können nun mit den beiden neuen Systemen, zwei Lücken im städtischen Warnsystem geschlossen werden. Diese Standorte waren vor allem durch die Rückmeldungen der Düsseldorfer Bürger bei den letzten Sirenentests ausfindig gemacht worden. Mit der vom Land Nordrhein-Westfalen zugewiesenen Investitionspauschale konnte damit eine Fachfirma im Frühjahr beauftragt werden, die Standorte aufzubauen. Zwei weitere Anlagen sollen in den Wochen nach dem landesweiten "Tag der Warnung" dann noch in Flingern und Lierenfeld in Betrieb gehen, um damit die letzte Lücken in der Beschallung vorerst schließen. Insgesamt verzeichnet der Einsatzleitrechner der Feuerwehr Düsseldorf im Moment 80 Warnanlagen.

 

- Quelle: Stadt Düsseldorf / Buch, Michael

- Foto: https://www.freeimages.com/photo/beeep-foghorn-1419246 / mn-que


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