Einzugsgebiet NRW

Die OZ Onlinezeitung
auf Facebook



OZ – Onlinezeitung Zeitung für NRW UG (haftungsbeschränkt )

Anzeigen

NEU: Unsere OZ-App 2.0!
Android app on Google Play

Themen im Detail


Dienstag, 10. September 2019

Rheinspange 553: Bewerbungen für Planungswerkstatt sind jetzt möglich

Bonn/Köln - Das Planungsverfahren zur Rheinspange 553 zeichnet sich von Anfang an durch besondere Transparenz und eine hohe Dialogbereitschaft des Vorhabenträgers aus. Nachdem nun wesentliche Vorarbeiten abgeschlossen sind, möchte Straßen.NRW die anstehende Diskussion erster Varianten der geplanten Autobahn in diesem Stil fortführen: Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Planungsraum haben die Möglichkeit, sich für einen Platz in der Planungswerkstatt zu bewerben und dort ihre Ideen für den Verlauf der Trasse in die Planung einzubringen.


Die Planung einer Autobahn ist fachlich komplex. Um am Ende die bestmögliche Trassenvariante der Rheinspange 553 zu ermitteln, müssen unterschiedliche Schutzgüter und öffentliche Belange in einem aufwendigen Prozess abgewogen werden. Jetzt sind wesentliche Grundlagen ermittelt: Bei der vertiefenden Raumanalyse wurden die umweltfachlichen Gegebenheiten innerhalb des Planungsraums zwischen Köln und Bonn genauestens untersucht und bewertet. Eine Verkehrsuntersuchung und erste wichtige Informationen über die Beschaffenheit des Bodens und die Eigenschaften des Grundwassers liegen vor.


Bis zum 20. September um einen Platz in der Planungswerkstatt bewerben
Auf der Basis dieser bisherigen Arbeit sollen erste Trassenvarianten entwickelt, diskutiert und vertiefend untersucht werden. Wie im bisherigen Planungsverlauf auch, möchte der Landesbetrieb Straßenbau.NRW diesen Schritt transparent und im Austausch mit den Menschen der Region gehen. Die Mitglieder des Dialogforums werden dazu am 12. Oktober in Wesseling in einer sogenannten Planungswerkstatt, einem eintägigen Intensivworkshop, die Gelegenheit haben. Straßen.NRW möchte den Teilnehmerkreis darüber hinaus bewusst noch einmal erweitern. Weitere Bürgerinnen und Bürger aus dem Planungsraum erhalten die Möglichkeit sich intensiv mit den räumlichen Bedingungen auseinanderzusetzen und erste Ideen für Trassenverläufe der Rheinspange in die Planung einzubringen. Interessierte können sich auf der Projektwebsite noch bis zum 20. September für die Teilnahme an der Planungswerkstatt bewerben. Insgesamt stehen den Bürgerinnen und Bürgern sechs zusätzliche Plätze zur Verfügung – jeweils ein Platz für eine definierte Teilregion. So soll die Vielfalt der Perspektiven auf die Planung insgesamt gewahrt bleiben. Die Platzvergabe wird per Losverfahren bestimmt.


Schülerinnen und Schüler werden beteiligt


Sechs weitere Plätze sind explizit für Schülerinnen und Schüler aus dem Planungsraum vorgesehen. Sie sollen die Position der jungen Generation in die Diskussion um die beste Lösung einbringen. Jede Schule kann eine Schülervertreterin oder einen -vertreter für die Planungswerkstatt benennen. Auch hier erfolgt die Auswahl nach einem räumlichen Schlüssel und im Zweifel per Losverfahren.


Politik und die interessierte Öffentlichkeit werden informiert
Am 29. Oktober werden dann die Amts- und Mandatsträger der Region in einer weiteren Sitzung des politischen Begleitkreises über den aktuellen Planungsstand und die Ergebnisse der Planungswerkstatt unterrichtet. Auch die Öffentlichkeit soll dann Anfang des kommenden Jahres im Rahmen einer weiteren Infotour mit dem Dialogbus von Straßen.NRW umfassend informiert werden.

Weitere Informationen zur Planungswerkstatt und dem Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Projektwebsite www.rheinspange.nrw.de.

 

- Quelle: Straßen NRW

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/technical-drawing-1228920 / Mailsparky


Nach oben

Bundesliga powered by Kicker Online

Anzeigen


Suchbegriffe: