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Mittwoch, 11. September 2019

Drei Millionen Mal Hilfe und 192 Mal um die Erde

Feierten 40 Jahre Caritas-Sozialstation Hürth: Das Team der Sozialstation mit seiner Leiterin, Anna Foltanska (1. neben dem Auto links) sowie Vorstandsmitglied Dr. Petra Rixgens (7. v. l.) und Mario de Haas (4. v. l.), Fachbereichsleiter Ambulante Pflege.

Hürth – Jubiläum bei der Sozialstation Hürth des Caritasverbandes Rhein-Erft: Innerhalb von vier Jahrzehnten kümmerte sich das ambulante Pflege-Team der Station um rund 15.000 bis 18.000 Menschen in Hürth und Umgebung und legte bei etwa 3.000.000 Einsätzen vor Ort rund 7,7 Millionen Kilometer zurück (192 Mal um die Erde). Die Feier – zu der Jens Menzel, Sozialdezernent Hürth, und Kreisdechant Monsignore Achim Brennecke sowie viele Kunden und ihre Familien geladen waren – zeigte auch die vielfache Wandlung der Station.


„Unsere Arbeit hat sich im Lauf der Jahre sehr verändert“, sagt die langjährige Leiterin Anna Foltanska am Rande der Feier. Früher kümmerte sich das Team der Sozialstation stärker um medizinische Pflege, versorgte offene Wunden und Diabetiker mit Insulin. Heute seien grundlegendere Dinge hinzugekommen, wie Hilfen bei der persönlichen Hygiene. Diese Pflege werde zwar auch heute noch zum größten Teil von den Familien geleistet. Der Pflegedienst sei jedoch eine wichtige Unterstützung und Entlastung.


Ihre Ursprünge hat die Sozialstation in den Gemeindeschwestern, die alte und kranke Menschen zu Hause versorgten. Ende der 70er Jahre war das in Hürth Schwester Maria Gauger mit vier Familienpflegerinnen. Am 1. Januar 1979 wurden im Rhein-Erft-Kreis dann schließlich acht Sozialstationen gegründet. Vier von ihnen, darunter auch Hürth, übernahm die Caritas.


Zu Beginn betreute die Sozialstation zwischen 30 bis 50 Kunden im Monat. Unter anderem die steigende Nachfrage machte mehrere Umzüge innerhalb Hürths nötig bis man schließlich zum heutigen Standort an der Reifferscheidstraße kam. Zurzeit betreut das 44-köpfige Team 210 Pflegekunden in Hürth und nutzt dabei 28 Fahrzeuge. Neben der Grundpflege und der medizinischen Versorgung bietet die Sozialstation auch Palliativpflege und ambulante Betreuungsdienste an.


Vorstandsmitglied Dr. Petra Rixgens wagte bei der Feier auch den Blick in die Zukunft: „Um künftigen Herausforderungen gewachsen zu sein, muss das Leistungsangebot der Stationen stetig weiterentwickelt werden“, betonte Rixgens. Auch im Wettbewerb um Fachkräfte werde der Verband seine Anstrengungen verstärken.

 

- Quelle: Caritasverband
für den Rhein-Erft-Kreis e. V.

- Foto: Kaspar Müller-Bringmann


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