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Dienstag, 26. November 2019

Leverkusen und die Einführung des Frauenwahlrechts 1918/19

Leverkusen - Vor über 100 Jahren wurde das Wahlrecht für Frauen in Deutschland eingeführt. Am 2. November 1919 fand in Leverkusen die erste Kommunalwahl nach neuem Recht statt: Erstmals konnten Frauen an Wahlen teilnehmen, sowohl aktiv als Wählerinnen als auch passiv durch Aufstellung als Kandidatinnen in den Parteilisten. Insgesamt stellten sich 33 Frauen in den drei Stadträten der Bezirke Wiesdorf, Schlebusch und Opladen zur Wahl, acht davon wurden 1919 in den Stadtrat Wiesdorf, Schlebusch und Opladen gewählt. Damit betrug die Frauenquote durchschnittlich 12,5 Prozent.


Genau 100 Jahre später beträgt der Anteil von Frauen bei den Leverkusener Ratsmandaten 33 Prozent.


Zum 100. Jahrestag des Wahlrechts auf kommunaler Ebene veröffentlicht das Frauenbüro der Stadt Leverkusen eine Publikation zur Historie des Wahlrechts in Leverkusen, erarbeitet von der Leverkusener Historikerin und Autorin Christine Blasberg. Darin wird die Entwicklung von 1819 bis in die Gegenwart nachgezeichnet. Die Broschüre dient zudem als Nachschlagewerk vergangener lokal-politischen Gegebenheiten und stellt damit ein wichtiges Dokument Leverkusener Stadtgeschichte dar.


Die Broschüre wurde in einer Auflage von 200 Stück gedruckt und ist ab sofort im Frauenbüro erhältlich.


Darüber hinaus ist sie als PDF-Dokument https://www.leverkusen.de/leben-in-lev/downloads/frauen/Der_Sturm.pdf auf der städtischen Homepage abrufbar.

 

- Quelle: Stadt Leverkusen

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/business-1238121 / oki oki


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