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Mittwoch, 29. Januar 2020

Für die Familie couragiert über ein sensibles Thema nachdenken

Welchen hohen Stellenwert auch junge Menschen inzwischen der Familie beimessen, belegt der alle zwei Jahre ermittelte Werte-Index, zuletzt veröffentlicht für 2018. Wesentlich wichtiger als Erfolg, der im Ranking von Rang 3 auf Rang 6 zurückfiel, sind der jungen Generation Natur, Gesundheit und glückliche Beziehungen. Die Partnerschaft steht dabei für Geborgenheit, sie ist Rückzugsort in stressigen Situationen und lebt vom gegenseitigen Vertrauen. Paare verfolgen gemeinsame Ziele, sie bauen sich ein Zuhause auf und freuen sich, wenn ihre Kinder gesund heranwachsen. Man redet über alles, versorgt die Familie, meistert den Alltag. Neben den positiven Dingen ist es jedoch auch wichtig, sich damit auseinandersetzen, wie es weitergeht, wenn ein Partner plötzlich sterben sollte. Immerhin jeder Dritte gab in einer Umfrage an, über das Thema Tod lieber nicht nachdenken zu wollen. Tatsächlich gibt es angenehmere Dinge. Dennoch können unvorhersehbare Ereignisse wie ein Unfall im Straßenverkehr oder eine schwere Erkrankung zum plötzlichen Tod eines Partners führen. Es lohnt sich, über dieses sensible Thema zu sprechen und rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen. Denn der Verlust zerstört nicht nur das gemeinsame Glück von einem Moment auf den anderen, sondern bringt für die Hinterbliebenen oft auch noch große wirtschaftliche Probleme mit sich. Dieses Risikos scheinen sich nicht alle bewusst zu sein. Während inzwischen recht viele Deutsche für den Fall einer Berufsunfähigkeit und/oder Pflegebedürftigkeit vorsorgen, verfügt aktuell nur jeder fünfte 30- bis 69-Jährige über eine Risikolebensversicherung.

 

Risikolebensversicherung - die Familie für den Fall der Fälle finanziell absichern

Auch kapitalbildende sowie fondsgebundene Lebensversicherungen decken den Todesfall ab. Geht es jedoch vorrangig um die Absicherung der Hinterbliebenen, gilt die Risikolebensversicherung als beste Option. Damit stellen Versicherungsnehmer wie Alleinerziehende, Hauptverdiener, (Geschäfts-)Partner oder Eltern für den Fall ihres eigenen Todes sicher, dass die im Vertrag benannten Bezugsberechtigten finanziell abgesichert sind. So gelingt es dem Partner bzw. der Partnerin oder den Kindern, in der traurigen Situation den Lebensstandard zu halten und beispielsweise laufende Kredite für eine Immobilie oder andere gemeinsame Anschaffungen weiter zu bedienen. Anders als bei einer Kapitallebensversicherung spart man bei der Risikolebensversicherung kein Vermögen an, sondern sichert ausschließlich den Todesfall ab. Die Beiträge für eine Risikolebensversicherung sind aus diesem Grund auch wesentlich niedriger als für eine kapitalbildende oder fondsgebundene Lebensversicherung. Versicherte mit geringem Risiko - wie kerngesunde Nichtraucher ohne riskante Hobbys - können eine Risikolebensversicherung mit wenigen Klicks und ohne Gesundheitsprüfung direkt online abschließen. Seriöse Anbieter informieren auf ihrer Website ausführlich über und die Vertragskonditionen von Risikolebensversicherungen, sie stellen kostenlos einen Vergleichsrechner zur Verfügung, geben Tipps und bieten eine persönliche Beratung an. So empfiehlt es sich, als Versicherungssumme - also die Höhe der Auszahlung im Todesfall - das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens anzusetzen. Bei 50.000 Euro Bruttojahreseinkommen wären das zwischen 150.000 und 250.000 Euro. Zusätzlich zu berücksichtigen sind eventuell fällige Restschulden aus Darlehen und laufenden Krediten. In diesem Fall sollte die Versicherungssumme die Höhe des noch ausstehenden Restbetrags nicht unterschreiten. Die Laufzeit lässt sich variabel an die individuellen Bedürfnisse anpassen; beispielsweise kann man den Vertrag mit dem Ausbildungsabschluss der Kinder oder mit der letzten Kreditrate fürs Haus enden lassen. Angeboten werden darüber hinaus unterschiedliche Zahlungsmodalitäten - je nach Anbieter monatlich, vierteljährlich oder jährlich, bei gleichbleibender, sinkender oder steigender Versicherungssumme.

 

- Quelle:OZ 

- Foto: https://de.freeimages.com/photo/day-in-the-park-1429709 / Benjamin Earwicker


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