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Freitag, 28. Februar 2020

Informationen zum Corona-Virus

Wuppertal - Seit dem Auftreten des Corona-Virus in China bereitet sich die Stadtverwaltung Wuppertal auf den Umgang mit einer möglichen Epidemie vor. Alle aktuellen Entwicklungen werden im Krisenstab der Stadt bewertet, der sofort notwendige Maßnahmen einleiten kann.

 

Seit dem Auftreten des Corona-Virus in China bereitet sich die Stadtverwaltung Wuppertal auf den Umgang mit einer möglichen Epidemie vor. Zu diesem Zweck wurden mehrere Arbeitsgruppen mit Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes, der Feuerwehr, den Krankenhäusern und anderen Stellen gebildet. Aufgabe dieser Arbeitsgruppen ist es, mit Blick auf die aktuelle Verbreitung des Corona-Virus Schutzmaßnahmen für die ganze Stadt abzustimmen und einzuleiten, konkret: wie mit auftretenden Verdachtsfällen umzugehen ist und wie bestätigte Erkrankungsfälle isoliert und behandelt werden können.

Bitte zur Information die Homepage und Hotline des Ministeriums nutzen
Seit Freitag, 28. Februar, gibt es einen ersten bestätigten Fall. Eine Studentin der Bergischen Uni, die nicht in Wuppertal wohnt, aber während der Semesterferien in Wuppertal eine Klausur geschrieben hat, wurde an ihrem Heimatort positiv auf das Corona-Virus getestet. Alle Kontaktpersonen an der Uni wurden inzwischen durch das Gesundheitsamt kontaktiert und befinden sich zuhause noch für einige Tage in Quarantäne. Allen geht es gut. Darüber hinaus gibt es in Wuppertal derzeit weder konkrete Verdachtsfälle nach den Richtlinien des Robert Koch-Institutes noch bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Corona Virus. Trotzdem beschäftigt die Krankheit viele Menschen. Dies führt zu einer Vielzahl von Anrufen beim Service-Center der Stadt, der Leitstelle der Feuerwehr und dem Gesundheitsamt.

 

Das Presseamt der Stadt verweist aus diesem Anlass auf die umfassenden Online-Informationsangebote des Robert-Koch-Instituts (https://www.rki.de) und des Bundesgesundheitsministeriums (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/) sowie die bestehenden Hotlines (siehe unten).


Dort gibt es Antworten auf alle Fragen rund um das Virus und alle Vorbeugungsmaßnahmen.  Das Presseamt der Stadt bittet um Verständnis: Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und die Disponenten in der Feuerwehrleitstelle haben andere wichtige Aufgaben zu erfüllen. Sie können nicht gleichzeitig eine generelle Beratung zum Corona-Virus leisten. Daher sollten bei allen Fragen zum Corona-Virus die bestehenden umfangreichen Angebote des bundesweit führenden Robert-Koch-Instituts genutzt werden. Die Online-Seiten des Robert-Koch-Instituts enthalten FAQs zu sämtlichen Aspekten in Zusammenhang mit dem Virus. Das RKI erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

 

COVID-19 auch in NRW diagnostiziert
Die Saison der Atemwegserkrankungen ist in vollem Gange. Neben Grippe, Erkältungs- und Magen-Darm-Infekten beschert uns das neue Jahr einen neuen Erreger. Seit Ende Dezember verbreitete sich ein Virus in China, das den Namen SARS-Corona-Virus-2 erhalten hat, die Erkrankung, die durch den Erreger ausgelöst wird, wurde COVID-19 benannt. Auch in NRW wurde inzwischen bei Patienten COVID-19 diagnostiziert. Es erfolgt durch die Gesundheitsbehörden eine Ermittlung der Kontaktpersonen und entsprechende Überwachung möglicher Zweitinfektionen.


Wie erkennt man eine COVID-19 Erkrankung?

Die Erkrankungen zeigen, ebenso wie die anderen Infekte, ein variables Spektrum an Symptomen. Aus Beobachtungen ist bekannt, dass die meisten wie leichte Erkältungen verlaufen, jedoch gibt es auch schwere und tödliche Verläufe. Eine Untersuchung des Sekrets bei krankheitsverdächtigen Personen bringt Aufschluss, ob es sich um COVID-19 oder eine andere Erkrankung handelt. Ein Test kann je nach Menge von Untersuchungsaufträgen in dem Labor mehrere Tage dauern. Derzeit wird eine Testung daher nur bei begründetem Verdacht empfohlen. Dies entscheidet der behandelnde Arzt und meldet seinen Verdacht zunächst an das Gesundheitsamt.


Wie erfolgt die Übertragung?
Die Übertragung des Virus erfolgt genauso wie bei den anderen saisonalen Infekten: über Tröpfchen aus den Atemwegen, die von Erkrankten durch Husten und Schnupfensekrete auf Gesunde übertragen werden können.
Wie kann einer Ansteckung vorgebeugt werden?

Genau wie bei Grippe und Co. kann durch beachten erprobter und anerkannter Hygieneregeln ein großer Anteil von Infektionen verhindert werden. Hierbei handelt es sich um:

1.     Handhygiene
2.     Husten- und Nies-Etikette
3.     Barrieremaßnahmen.


Das bedeutet im Einzelnen:

1. Waschen Sie die Hände gründlich mit ausreichend Wasser (egal ob warm oder kalt) und Flüssigseife ca. 20-30 Sekunden lang. Tun Sie dies mehrmals am Tag, aber immer, wenn Sie nach Hause kommen, sich die Nase putzen, Husten oder Niesen, die Toilette aufgesucht haben oder Kontakt mit Kranken hatten.

2. Halten Sie beim Husten und Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen sie in ein Einmaltaschentuch und entsorgen es danach sicher. Falls keine Taschentuch zur Hand ist können Sie beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten. Danach immer die Hände waschen. Sie können wahlweise auch ein Händedesinfektionsmittel verwenden, zum Beispiel unterwegs.

3. Meiden Sie enge Kontakte in der Erkältungssaison oder wenn Sie selbst erkrankt sind. Auch Händeschütteln sollte für die Zeit der Erkrankung unterlassen werden. Erklären Sie Ihrem Gegenüber, dass dadurch eine Ansteckung vermieden werden kann. Kurieren Sie zumindest das akute Stadium der Erkrankung zu Hause aus. Generell ist es wichtig, die Räume gut und regelmäßig zu lüften. Wenn Sie einen Arzt aufsuchen müssen, dann kündigen Sie bei hochansteckenden Erkrankungen (Grippe, Masern, Windpocken, Corona-Virus) den Besuch vorher telefonisch an, damit entsprechende Schutzvorkehrungen getroffen werden können.

4. Am Arbeitsplatz mit viel Publikumsverkehr kann es zusätzlich hilfreich sein zwischendurch eine Desinfektion von Oberflächen durchzuführen (z.B. Kundentheke, Schreibtischoberfläche, etc.). Geeignet sind hier besonders sogenannte „wipes“, also Desinfektionsmittelgetränkte, gebrauchsfertige Einmaltücher.

5. Eventuell sollten Kolleginnen und Kollegen mit Vorerkrankungen vom Front-Office ins Back-Office wechseln.

6. Für Personen, die von einer Reise aus einem Gebiet mit häufigem Vorkommen von COVID-19 zurückkehren, gilt: Wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr Zeichen einer Erkältung wie Schnupfen, Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten sie – nach telefonischer Anmeldung und einem Hinweis auf die Reise – einen Arzt/Ärztin aufsuchen. Zudem gelten die unter 1-3 genannten Empfehlungen.
Weitere Fragen?

Umfassende Informationen zu allen Fragen rund um den Corona Virus gibt es auf den Internetseiten des Robert Koch-Institutes und des Bundesgesundheitsministeriums, siehe Link unten.

Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit ist für weitere Fragen zu erreichen Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter folgenden Nummern:

Hotlines zum Coronavirus

0800 / 011 77 22 (UPD)
115 (Behördennummer)
030 / 346 465 100 (BMG)
0211 855 47 74 (MAGS)

 

- Quelle: Stadt Wuppertal

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/861269


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