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Mittwoch, 04. März 2020

Retro Classics 2020 in Stuttgart

Stuttgart - Die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus hat offenkundig nicht wenige im letzten Moment davon abgehalten, die Messe zu besuchen. Die Besucherzahlen beliefen sich auf ca. 62.000, ein Drittel weniger als im Vorjahr.
Dennoch: Wer trotz Corona-Angst die Messe besuchte, konnte bei der 20. Ausgabe der Retro Classics wieder einige automobile Besonderheiten erleben.

 

So in Halle 10, wo 18 Exponate seltener Avions Voisin-Oldtimer gezeigt wurden. Von den in nur geringer Stückzahl zwischen 1919 und 1939 gebauten Fahrzeugen des französischen Konstrukteurs Gabriel Voisin gibt es heute weltweit nur noch rund 240 Exemplare. Eines davon gehört Pierre Michel Aubert, der seinen C 11 Duc von 1927, den er auf der Messe präsentiert, einst in einer Bauernhofscheune entdeckt hatte.


Die Preise begannen dieses Jahr bei unter 10 000 Euro für einen Youngtimer und endeten im Millionenbereich. Rund 200 000 Euro ist manches Unikat wert, das bei der Auktion von Classic Bid am Samstagnachmittag unter den Hammer kam.

 

Nur zum Anschauen waren dagegen die 27 Rennwagen mit der charakteristischen blau-orangenen Lackierung des Sponsors Gulf im Atrium, unter ihnen auch das erste Fahrzeug, das jemals die Farben des Schmierstoffherstellers trug, der Mirage M1. Sie stammen aus der Privatsammlung von Roald Goethe.


Eine private Börse fand zusätzlich in den Messehallen als auch auf dem weitläufigen Freigelände statt. Klassiker, Young- und Oldtimer standen hier zum Verkauf.

Insgesamt wurden auf der Retro Classics rund 4000 historische Fahrzeuge gezeigt. Die Messe gilt als die weltweit größte Messe ihrer Art.

 

- Quelle/Foto: E. Biene & K. Weber


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