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Samstag, 07. März 2020

Städte sollen Flüchtlingskinder aufnehmen dürfen: OB Andreas Mucke unterstützt Appell an die Bundesregierung

Wuppertal - Oberbürgermeister Andreas Mucke unterstützt die Initiative sieben deutscher Städte, die von der Bundesregierung Schritte zur Aufnahme von unbegleiteten Kindern aus den griechischen Flüchtlingslagern fordern.

„Wir erleben vor unserer Haustüre eine humanitäre Katastrophe“, so Mucke. „Tausende Menschen, die in Europa Schutz suchen, werden z.B. auf Lesbos ihrer Grundrechte auf eine menschenwürdige Unterbringung und Betreuung beraubt. Es ist ein Armutszeugnis für Europa, das wir nicht tatenlos hinnehmen dürfen. Daher muss es den deutschen Städten ermöglicht werden, insbesondere Kinder aufzunehmen, die sich unter diesen schrecklichen Umständen dort ohne den Schutz einer Familie durchschlagen müssen. Und natürlich müssen auch die Lebensbedingungen der asylsuchenden Menschen in den Lagern umgehend verbessert werden.“

 

In einer gestern veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der sieben Oberbürgermeister der Städte Köln, Düsseldorf, Potsdam, Hannover, Freiburg im Breisgau, Rottenburg am Neckar und Frankfurt (Oder) heißt es: "Vor allem den Kindern, deren Eltern in vielen Fällen nicht mehr leben und die alleine in den Flüchtlingslagern untergebracht sind, soll nun sofort geholfen werden.“ Die Bundesregierung müsse handeln und es deutschen Städten ermöglichen, auf freiwilliger Basis vor allem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen, fordern sie. Dafür fehlten derzeit noch die rechtlichen Möglichkeiten.

 

„Dieser Forderung schließe ich mich rückhaltlos an. Nächstenliebe und Solidarität gebieten uns, auch in Wuppertal diesen Kindern Zuflucht zu gewähren und ihnen eine Zukunft zu geben. Es geht auch um ein Signal der Hoffnung für die Menschen in den Lagern. Und: Es muss endlich eine europäische Lösung für sie gefunden werden. Auch die osteuropäischen Länder müssen Humanität und europäische Solidarität zeigen und den verzweifelten Menschen in den Lagern der griechischen Inseln endlich Zuflucht gewähren.“

 

- Quelle/Foto: Stadt Wuppertal


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