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Samstag, 21. März 2020

Neuregelung zum Betretungsverbot für Kinderbetreuungsangebote ab 23. März

Remscheid - Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Betretungsverbot für die Kinderbetreuungsangebote mit Wirkung ab Montag, 23. März, neu geregelt. Die Neuregelung, die im Kern die Anspruchsberechtigung betrifft, erreichte die Stadt Remscheid am Freitag, 20. März, um 20.26 Uhr. Die offizielle Information des Landes befindet sich in der Anlage.

Jedes Kind von mindestens einem Elternteil, das in der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist (Schlüsselpersonen), bekommt eine Betreuungsmöglichkeit.


Auch Kinder von Schlüsselpersonen, die bisher keinen Betreuungsvertrag haben, sind vom Jugendamt in neue Angebote aufzunehmen.

1. Wer erhält die Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflege?

Alle Eltern erhalten eine Betreuung für ihr Kind, wenn sie einer Arbeit in folgenden Bereichen nachgehen:

• Energie (Strom, Gas, Kraftstoffversorgung – inklusive Logistik, insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
• Wasser, Entsorgung (Hoheitliche und privatrechtliche Wasserversorgung, insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
• Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel (inklusive Zulieferung, Logistik)
• Informationstechnik und Telekommunikation (insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
• Gesundheit (insbesondere Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore)
• Finanz- und Wirtschaftswesen (insbesondere Kreditversorgung der Unternehmen, Bargeldversorgung, Sozialtransfers / Personal der Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes – insbesondere Auszahlung des Kurzarbeitergeldes)
• Transport und Verkehr (insbesondere Betrieb für kritische Infrastrukturen, öffentlicher Personennah- und Personenfern- und Güterverkehr / Personal der Deutschen Bahn und Nicht bundeseigenen Eisenbahnen zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes / Personal zur Aufrechterhaltung des Flug- und Schiffsverkehrs)
• Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko-und Krisenkommunikation)
• Staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune) Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung und Justiz, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justizvollzug, Veterinärwesen, Lebensmittelkontrolle, Asyl- und Flüchtlingswesen einschließlich Abschiebungshaft, Verfassungsschutz, aufsichtliche Aufgaben sowie Hochschulen und sonstige wissenschaftlichen Einrichtungen, soweit sie für den Betrieb von sicherheitsrelevanten Einrichtungen oder unverzichtbaren Aufgaben zuständig sind / Gesetzgebung/Parlament
• Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe (Sicherstellung notwendiger Betreuung in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung)

2. Wie funktioniert die Kinderbetreuung ab 23. März in Remscheider Kitas und Kindertagespflegen?

Die Stadt Remscheid hat heute veranlasst, dass ab kommenden Montag, 23. März, alle städtischen Kindertageseinrichtungen mit Personal ausgestattet werden, um eine noch nicht bekannte Anzahl an Kindern betreuen zu können.


Die Kindertageseinrichtungen der freien Träger wird der Fachdienst Jugend noch am Wochenende informieren. Auch diese Kindertageseinrichtungen sollen ab Montag zur Verfügung stehen.


Ebenso wird die Stadt mit den Kindertagespflegepersonen das Angebot am Montag bedarfsgerecht ausbauen.

Kinder von Schlüsselpersonen, die schon einen Kindergarten oder eine Kindertagespflege besuchen:

Die Eltern, die in den oben genannten Bereichen arbeiten, lassen sich dies von ihrem Arbeitgeber bescheinigen. Der passende Vordruck liegt bei.
Mit Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung sind die Kinder, die einen Platz in Kita oder Tagespflege haben, in ihrem gewohnten Angebot zu betreuen.
Pro Gruppe sollen maximal 5 Kinder betreut werden.

Kinder von Schlüsselpersonen, die noch keinen Kindergarten oder keine Kindertagespflege besuchen:

Eltern, die in der kritischen Infrastruktur arbeiten, aber noch keinen Betreuungsplatz für ihr Kind haben, melden sich telefonisch oder per Mail in folgenden städtischen Kindertageseinrichtungen:
• Alt-Remscheid: KTEKoenigstrasse@remscheid.de; Tel.: 02191/76132,
• Remscheid Süd: KTEDickeEiche@remscheid.de; Tel.: 02191/38469,
• Lennep/Lüttringhausen: KTEHasenberg@remscheid.de; Tel.: 02191/663893.

Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner dieser städtischen Kindertageseinrichtungen übernehmen die Telefonate mit dem Jugendamt.
Das Jugendamt koordiniert die Eröffnung neuer Betreuungsangebote in bisher geschlossenen Kinderbetreuungsangeboten mit maximal 5 Kindern pro Gruppe.


Im Anschluss erhalten die Eltern so zeitnah wie möglich eine Mitteilung, welche Betreuung gefunden werden konnte.

Die Eltern der schon betreuten Kinder erhalten noch am Wochenende eine Information per Mail, soweit ihre E-Mail-Adresse vorliegt.
Darüber hinaus wird die Stadt Remscheid alle Träger und den Jugendamtselternbeirat informieren.

Für Rückfragen steht der Fachdienst Jugend unter diesen Rufnummern und E-Mail-Kontakten zur Verfügung:
• 02191/16-2596 oder Peter.Nowack(at)remscheid.de,
• 02191/16-2893 oder Kerstin.Biedebach(at)remscheid.de,
• 02191/16-2807 oder Reiner.Kernbach(at)remscheid.de.

 

- Quelle: Stadt Remscheid

- Foto: http://de.freeimages.com/photo/big-i-1239164 / Edwin Pijpe


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