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Freitag, 08. Mai 2020

Trotz Coronavirus: Freibäder in Bonn sollen Ende Mai öffnen

Bonn - Nach der Ankündigung des Landes NRW, dass Freibäder ab 20. Mai unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen, soll die Freibadsaison in Bonn Ende Mai beginnen. Am 21. Mai soll als erstes das Panoramabad in Rüngsdorf den Betrieb aufnehmen, die übrigen fünf Freibäder sollen ab 30. Mai folgen.

„Ich bin sehr froh, dass uns das Land NRW mit den am 7. Mai angekündigten Lockerungen in der Corona-Pandemie eine Freibadsaison ermöglicht“, sagt Oberbürgermeister Ashok Sridharan. „Ich gehe davon aus, dass das Land die Auflagen für die Freibäder in den nächsten Tagen noch konkretisiert.“
Zunächst musste die Stadt davon ausgehen, dass aufgrund der bestehenden Restriktionen und Verbote die Freibäder in diesem Jahr nicht werden öffnen können. Daher hatte der Krisenstab der Stadt Bonn am 24. April Kurzarbeit für die rund 40 Beschäftigten des Bäderbetriebes ab 11. Mai beschlossen. Sridharan: „Diese Entscheidung war uns sehr schwergefallen. Jetzt haben wir die Klarheit, dass die Freibäder öffnen können. Und das machen wir auch!“
Zwischenzeitlich hat die Stadt das Verfahren für die Beantragung der Kurzarbeit gestoppt, die Bäder werden für eine Öffnung vorbereitet. Das Sport- und Bäderamt hat ein Konzept für die Inbetriebnahme der Freibäder unter Pandemie-Bedingungen erarbeitet und sich insbesondere an dem Pandemieplan der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen sowie den Empfehlungen der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) für eine stufenweise Öffnung der kommunalen Bäder orientiert.

Konzept wird im Sportausschuss vorgestellt
Das Konzept bedarf noch einer konkreten infektionshygienischen Bewertung, wenn die konkreten Vorgaben des Landes vorliegen. Es soll dem Sportausschuss in seiner Sitzung am 20. Mai vorgestellt werden. Bürgerinnen und Bürger, die die Sitzung des Sportausschusses besuchen möchten, müssen sich bis spätestens 19. Mai mit ihren Kontaktdaten im Ratsbüro der Stadt per E-Mail an ratsbuero@bonn.de registrieren.


Dienstleistungszentrum bietet erste Termine wieder online an
Ab Montag, 11. Mai 2020, werden im Dienstleistungszentrum wieder erste Termine auch über die Online-Terminreservierung angeboten. Um den Gesundheitsschutz gewährleisten zu können, muss das Besucheraufkommen gleichzeitig reduziert und neu organisiert werden. Vor diesem Hintergrund wurden sämtliche bestehende Termine, die vor dem 19. März 2020 gebucht worden waren, gelöscht und die Bürgerinnen und Bürger entsprechend informiert. Damit können nun neue Termine vereinbart und die Besucherströme besser geführt werden.


Nach wie vor dürfen die Dienstgebäude der Stadtverwaltung nur nach vorheriger Terminvereinbarung und mit entsprechendem Mund-Nasen-Schutz betreten werden. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich online oder telefonisch. Von persönlichen Vorsprachen ohne Termin bittet die Stadtverwaltung dringend abzusehen.


Der Fokus im Bereich des Melde-, Pass- und Ausweiswesens liegt in der Aktualisierung des Melderegisters, damit das Wählerverzeichnis zum Stichtag 13. Juni 2020 für die Kommunalwahl am 13. September 2020 auf dem aktuellen Stand ist. Daher werden in diesem Fachbereich ab dem 11. Mai zunächst ausschließlich Termine für Anmeldungen und Ummeldungen angeboten.


Notfallanliegen können selbstverständlich weiterhin vorgebracht werden. Hierfür steht montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr zusätzlich die Rufnummer 0228 - 77 6657 zur Verfügung.


Im Bereich der Kfz-Zulassungsstelle und der Führerscheinstelle/Fahrerlaubnisbehörde können Sie ab dem 11. Mai wieder wie gewohnt Termine online vereinbaren unter www.bonn.de/termine oder telefonisch unter der Rufnummer 0228 - 77 6677.


Bei Fragen zum Dienstleistungszentrum steht das Callcenter unter der Rufnummer 0228 - 77 6677 montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr, dienstags und mittwochs von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr zur Verfügung.

Einhaltung der Maskenpflicht wird kontrolliert
Wer in Bonn nach ausdrücklicher Aufforderung, eine Maske zu tragen, gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen oder beim Einkaufen verstößt, muss seit Mittwoch, 6. Mai 2020, mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro rechnen. Die Bußgeld-Regelung gilt im gesamten Regierungsbezirk Köln. Der Stadtordnungsdienst kontrolliert die Einhaltung der Maskenpflicht. Nach seiner Einschätzung wird sie sehr gut akzeptiert und eingehalten. Lediglich in einer Tankstelle wurden ein Mitarbeiter und ein Kunde ohne Mund-Nasen-Schutz angetroffen. Die beiden erwartet jetzt ein Bußgeld von jeweils 100 Euro.


„Wir werden die Bußgelder zurückfließen lassen an Institutionen, die wegen der Corona-Krise in Not geraten sind“, kündigte Oberbürgermeister Sridharan an. Details, wie die Gelder verwendet werden sollen, würden noch erarbeitet.
Von Montag, 4. Mai, bis Donnerstagvormittag, 7. Mai 2020, verzeichnete der Stadtordnungsdienst 75 Einsätze aufgrund der derzeit geltenden Kontaktverbote. Gegen 19 Personen wurden Anzeigen geschrieben.


Trotz der Lockerungen – insbesondere des Kontaktverbots -, die ab dem 11. Mai 2020 gelten, setzt Oberbürgermeister Sridharan weiterhin auf die Vernunft und die Einsicht der Bürgerinnen und Bürger: „Bitte halten Sie die dann noch geltenden Einschränkungen und Verbote ein – zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger! Unser gemeinsames Ziel muss es weiterhin sein, die Zahl der Neuinfektionen auf einem niedrigen Niveau zu halten.“

Spielplätze wieder geöffnet
Seit Donnerstagmittag, 7. Mai 2020, sind wieder die rund 320 Spielplätze der Stadt geöffnet. Das Amt für Stadtgrün hat die Absperrbänder und -zäune entfernt. Einzelne Spielgeräte, wie beispielsweise Schaukeln, die abgebaut wurden, werden bis Freitagnachmittag wieder installiert.  Ab diesem Wochenende wird alles wieder bespielbar sein. Absperrschilder werden bis Freitagmittag abgehängt und durch Hinweisschilder ersetzt. Auf diesen Infotafeln heißt es: „Wir bitten Sie, zu anderen Begleitpersonen einen Mindest-Abstand von 1,50 Meter einzuhalten. Bitte meiden Sie volle Spielplätze. Das Abstandsgebot wird kontrolliert, zu volle Spielplätze werden gesperrt.“


Nach einer ersten Einschätzung des Stadtordnungsdienstes halten Eltern und Begleitpersonen den Abstand ein

Aktuelle Zahlen
Mit Stand Donnerstag, 7. Mai 2020, verzeichnet das Gesundheitsamt der Stadt Bonn 164 Menschen, die akut am Coronavirus erkrankt sind. Seit 29. Februar 2020 wurden insgesamt 679 Menschen positiv auf Covid-19 getestet; 509 Personen sind zwischenzeitlich wieder gesund, sechs verstorben.


In den Bonner Krankenhäusern liegen derzeit 33 Menschen aus Bonn, dem Um- und Ausland, die an Covid-19 erkrankt sind. 18 von ihnen werden auf Normalstationen betreut, 15 liegen auf Intensivstationen, von diesen müssen neun beatmet werden.



- Quelle: Bundesstadt Bonn

- Foto: https://www.freeimages.com/photo/swim-fan-1-1434271 / Alex Sanchez


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