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Samstag, 09. Mai 2020

Europatag 2020: Europäische Idee wichtiger denn je

Bonn - Am Samstag, 9. Mai 2020, ist Europatag. Das bunte Fest auf dem Markt und im Alten Rathaus kann aufgrund der Corona-Pandemie zwar nicht gefeiert werden, aber die europäische Idee ist gerade jetzt aktueller und wichtiger denn je.

Unser Alltag, unsere Wirtschaft und die Gesundheitssysteme sind bedroht. Europa verschwindet fast aus der Wahrnehmung angesichts von Grenzkontrollen, eingeschränkter Reisefreiheiten und des Wettbewerbs um knappe Ressourcen. In der Grenzregion zwischen Frankreich und Deutschland hat es unschöne Szenen gegeben, die an längst überwundene Zeiten erinnern. Es scheint, als würde jeder europäische Staat in der Krise das eigene Wohl voranstellen.


Doch stimmt das wirklich? Bundeskanzlerin Angela Merkel betont es immer wieder: Geht es Europa gut, dann geht es auch Deutschland gut. Oberbürgermeister Ashok Sridharan: „Nach der ersten Schockstarre setzte eine schnelle und unbürokratische Solidarität ein, in der die europäische Idee stärker weiterlebt als je zuvor. Nicht nur zwischen Staaten, sondern auch zwischen Städten und Regionen, die sich über ihre Netzwerke verbinden.“
In der gesamten Europäischen Union bieten Länder, Regionen und Städte ihren Nachbarn Unterstützung an, um dort zu helfen, wo es besonders dringend erforderlich ist.


Frankreich spendete eine Million Masken für Italien. Deutschland lieferte sieben Tonnen Masken und Schutzausrüstungen, unterstützte Italien mit 300 Beatmungsgeräten. Auch in Bonn werden Intensivpatienten aus dem europäischen Ausland behandelt. In den Rückholflügen des Auswärtigen Amtes saßen Bürgerinnen und Bürger aus acht EU-Staaten. Andere EU-Staaten nahmen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger mit zurück. Esten, Letten und Litauer konnten mit deutscher Hilfe die Fährfahrt nach Hause antreten.


OB Sridharan: „Solidarisches Handeln ist das Prinzip in der Corona-Krise – vom Maskentragen bis zum Verzicht auf Hamsterkäufe oder der Hilfeleistung für gefährdete Nachbarn. Und Solidarität ist oberstes Prinzip der Europäischen Union. Das Miteinander der Nachbarn in Europa ist deshalb wesentlicher Teil des Wegs zurück in die Normalität – damit wir im Mai 2021 ein gestärktes Europa mit einem großen Fest auf dem Marktplatz hochleben lassen können.“

Bonn in Europa – Europa in Bonn
„Freude schöner Götterfunken“ - Bonns bekanntester Sohn, Ludwig van Beethoven, komponierte die weltbekannte Melodie, die 1985 als Ausdruck des vereinten Europas und Symbol für die europäischen Werte Freiheit, Frieden und Solidarität offiziell zur Europahymne wurde. So ist bereits aus der Geschichte heraus selbstverständlich, dass sich Bonn unter dem Motto „Bonn in Europa - Europa in Bonn“ aktiv für ein vereintes Europa engagiert.
Das größte Friedensprojekt der Neuzeit ist nur mit dem aktiven Engagement der Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürger möglich. Von Bonn, dem Sitz einer von drei Vertretungen der europäischen Kommission in Deutschland, engagieren sich unzählige Stellen für die politische, rechtliche, kulturelle und wirtschaftliche Integration.


Auch die Stadt Bonn engagiert sich als internationale Stadt in zahlreichen europäischen Städtenetzwerken wie EUROCITIES und dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE), die den Anliegen und Ideen der Städte und Kommunen zur zukünftigen Entwicklung Europas eine gemeinsame Stimme verleihen.


Für ihr langjähriges Engagement, insbesondere auch in zahlreichen europäischen Städtepartnerschaften und dem vielfältigen Angebot, das Europa für die Bonnerinnen und Bonnern erlebbar macht, wurde die Bundesstadt Bonn durch die Landesregierung NRW mit dem Titel „Europaaktive Kommune“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung und zugleich Verpflichtung, sich weiter engagiert für ein geeintes Europa einzusetzen und den Bürgerinnen und Bürgern Europa näher zu bringen.


Weitere Informationen unter www.bonn.de/europa.

 

- Quelle: Bundesstadt Bonn 

- Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn


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