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Donnerstag, 21. Mai 2020

Start in die Freibadsaison 2020 - Die Besucherzahlen wurden korrigiert

Bonn - Nachdem das Land am 6. Mai 2020 bekannt gegeben hatte, ab dem 20. Mai 2020 werde ein Betrieb von Freibädern möglich sein, hatte das Sport- und Bäderamt einen Konzeptentwurf zur Inbetriebnahme der Freibäder unter den herrschenden Pandemiebedingungen erarbeitet. Da das Land am vergangenen Wochenende seine Vorgaben veröffentlicht hat, ist das Konzept kurzfristig überarbeitet, aktualisiert und finalisiert worden. Es bleibt auch ein dynamisches Konzept und wird ständig der aktuellen Lage angepasst.


„Mir war es besonders wichtig, dass wir trotz reduzierter Besucherzahlen den Bürgerinnen und Bürgern längere Schwimmzeiten anbieten können“, sagt Oberbürgermeister Ashok Sridharan. „Der Besuch in den Freibädern soll ein wenig Urlaub in der eigenen Stadt sein.“ Sein Dank galt insbesondere den Kolleginnen und Kollegen, die den Start in die Freibadsaison am 21. Mai möglich machen.
Das Sport- und Bäderamt hat sich bei seinem ausgearbeiteten Plan insbesondere an dem Pandemieplan der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen sowie den Empfehlungen der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) für eine stufenweise Öffnung der kommunalen Bäder orientiert.

Besucherzahlen begrenzt
Die Stadtverwaltung hat sich bei der Zahl der Badegäste dazu entschieden, sich an der Wasserfläche zu orientieren, und zunächst folgende maximale Besucherzahlen festgelegt:
- Römerbad: 950 Personen
- Melbbad: 650 Personen
- Ennertbad: 650 Personen
- Rüngsdorf: 500 Personen
- Hardtbergbad: 500 Personen
- Friesdorf: 150 Personen


Wenn sich der Betrieb der Freibäder als unproblematisch erwiesen hat, wäre eine Erhöhung der Besucherzahlen in einem zweiten Schritt möglich.

Buchung
Der Besuch der Freibäder muss vorab für den jeweiligen Zeitblock online gebucht und bezahlt werden. Über diese Online-Buchung erfüllt die Stadt Bonn gleichzeitig die Vorgabe des Landes, die Kundenkontaktdaten zu dokumentieren, um die Kontaktpersonennachverfolgung zu ermöglichen.


Der Entgelttarif für die Benutzung der Bonner Bäder in seiner bisherigen Fassung wird außer Kraft gesetzt und ein neuer Entgelttarif für die Freibadsaison 2020 per Dringlichkeitsentscheidung in Kraft gesetzt. Für die einzelnen Zeittarife gelten folgende Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro; zwei Erwachsene plus bis zu zwei Kinder sechs Euro.


Saison- und Mehrfachkarten können nicht genutzt werden. Die Gültigkeit der Mehrfachkarten wird verlängert, Pfandkarten aus dem Jahr 2019 können ab 2021 wieder eingesetzt werden.


Die Website mit der Buchungsmöglichkeit wird im Laufe des Mittwochs, 20. Mai 2020, freigeschaltet.           

Drei Zeitblöcke pro Tag
Um trotz der deutlich reduzierten Gästezahl möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zum Freibadbesuch zu geben und Wartezeiten vor den Bädern zu vermeiden, wird es in den Bonner Freibädern folgende Zeitblöcke geben:
- Frühschwimmen: 6.30 bis 9 Uhr (nur montags bis freitags; nicht feiertags)
- Erste Tageshälfte: 10 bis 14 Uhr (montags bis sonntags sowie feiertags)
- Zweite Tageshälfte: 15 bis 19 Uhr. (montags bis sonntags sowie feiertags
In den Schließzeiten werden Zwischenreinigungen und Desinfektionen durchgeführt.

Saison bis voraussichtlich 30. August
„Wir fühlen uns trotz der Herausforderungen, die die derzeitige Sondersituation mit sich bringt, dennoch mit dem Konzept gut aufgestellt, um der breiten Bevölkerung ein Angebot in den Freibädern bieten zu können. Die Eröffnung des Panoramabades wird für uns die Bewährungsprobe mit Blick auf die übrigen Freibäder“, erläutern Sportdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger und Sportamtsleiter Stefan Günther.  


Nach dem „Rüngsi“ werden ab dem 30. Mai 2020 das Römerbad, das Hardtbergbad, das Melbbad und das Freibad Friesdorf öffnen. Da im Ennertbad in Beuel derzeit Pumpenanlagen saniert werden müssen, wird das Ennertbad erst ab dem 1. Juli in Betrieb gehen können. Die Freibadsaison endet voraussichtlich am 30. August 2020. Danach werden die Hallenbäder geöffnet. Bei schönem Wetter könnte der Freibadteil des Hardtbergbades länger in Betrieb bleiben.

Zahlreiche organisatorische Maßnahmen
Um die geltenden Auflagen der Coronaschutzverordnung des Landes erfüllen zu können, muss die Sportverwaltung zahlreiche organisatorische Maßnahmen umsetzen:


- In Wartebereichen (auch vor den Bädern) ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
- Vor dem Kassenbereich, in den Umkleiden und in den Toiletten werden Desinfektionsspender für die Badegäste angebracht.
- Bestehenden Reinigungs- und Desinfektionspläne werden ausgeweitet.
- Einzelumkleiden können genutzt werden; Sammelumkleiden sind geschlossen.
- Die Nutzung von Duschen und Toiletten ist nur unter Einhaltung des Mindestabstands möglich.
-  Auf den Sitzbänken sind Abstandsmarkierungen angebracht, ebenso vor Rutschen und Sprungtürmen.
- Die Wellenbadfunktion im Römerbad und der Strömungskanal im Freibad Rüngsdorf bleiben außer Betrieb.
- Die Pächter können ihre Gastronomien in den Freibädern unter Beachtung der Infektionsschutzregelungen öffnen.
Hinweisschilder und Aushänge informieren über die Verhaltensregeln.

 

- Quelle: Stadt Bonn

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/swimming-pool-1-1176660 / Tomas Aceytuno


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