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Montag, 25. Mai 2020

Temporäres Aus für Sportveranstaltungen: Folgen für den Sport

Absagen, Absagen, Absagen – aufgrund der Coronakrise wurden Veranstaltungen aller Art gestrichen. Rockkonzerte, Straßenevents und zahlreiche Sportveranstaltungen fielen der Pandemie zum Opfer. Und davon sind alle betroffen, nicht nur die Künstler und Sportler, sondern auch die Veranstalter mit ihrem gesamten Umfeld, und wir, die Fans und Besucher.

 

Der Ball rollt wieder – aber läuft er richtig rund?

Es gibt wieder Fußballspiele, aber unter Bedingungen, die keiner von uns bisher so erlebt hat. Obwohl die erste und die zweite Bundesliga seit kurzem wieder durchgeführt werden, kann kein Fan mehr so richtig daran teilnehmen. Geisterspiele – das heißt, dass weniger als 500 Menschen in Stadien sind, die sonst Zehntausende fassen. Die Spieler, Trainer und Betreuer müssen permanent auf Corona getestet werden, und auch die Bars und Kneipen, in denen man nach dem Spiel noch ein Bier genießen konnte, sind geschlossen oder dürfen nur noch eine eingeschränkte Anzahl von Gästen begrüßen. Und gespielt wird aktuell nur in der 1. und 2. Bundesliga. In der dritten Liga streitet man noch über die Modalitäten, und einige Vereine sind deutlich benachteiligt, da die Spieler aufgrund der geltenden Einschränkungen noch nicht einmal trainieren dürfen.

 

Aus für große und kleinere Events

Aber Fußball wird wenigstens teilweise wieder gespielt. In anderen Bereichen sieht die Situation wesentlich dramatischer aus – das größte Desaster ist sicherlich die Absage der Olympischen Spiele, die im Sommer 2020 in Tokio stattfinden sollten. Sportler aus aller Welt haben sich auf dieses Ereignis vorbereitet, ebenso die Stadt Tokio und viele Menschen, die einen Beitrag zu diesem Riesen-Event leisten. Aktuell ist geplant, die Spiele 2021 durchzuführen, aber keiner weiß, wie sich die Corona-Pandemie bis dahin entwickelt. Bis dahin müssen etliche Hotelbuchungen und Flüge storniert und Trainingspläne umgestellt werden. Und was ist, wenn ein Sportler diesen Höhepunkt als Abschluss seiner Karriere nutzen wollte? Muss er noch ein Jahr dranhängen, trainieren, kämpfen, um dann vielleicht die nächste Absage zu erleben?

 

In einer ähnlich schwierigen Situation sind Radsportveranstaltungen. Noch wehren sich die Veranstalter der Tour de France und anderer großer Rundfahrten gegen eine Absage, aber wie lange noch? Und auch hier sind nicht nur die Sportler betroffen, sondern ebenso die Veranstalter und Fans. Andere Sportarten, z. B. Volley- oder Handball, haben den Ligabetrieb eingestellt und die Saison für beendet erklärt. Die Formel 1 startet stark verspätet und auch zahlreiche Breitenveranstaltungen wie der Berlin-Marathon wurden abgesagt.

 

Bereits im November und Dezember 2019 wurden kurzfristig wichtige Wintersportveranstaltungen gestrichen. Die Biathleten reisten vorzeitig vom letzten Wettkampfort ab, die Raw Air Tour in Norwegen konnte keinen Sieger krönen und die Skiflug-WM fiel komplett aus.

 

Nicht nur der Sport, auch die „Zulieferer“ leiden

Weitere Bereiche, der von der Absage all dieser Sportveranstaltungen betroffen ist, sind einerseits Sportwetten. Für viele Sportfans besteht eine enge Verbindung zwischen Sport und einer netten Wette, die man auf seinen Lieblingsverein abschließen kann. Wer einmal auf einer Sportwettenseite vorbeischaut, wird überrascht sein, worauf man alles Wetten abschließen kann. Das reicht von Sommer- über Wintersport, von Mannschaftssport über Einzelsport wie Tennis bis hin zu Sport, bei dem Tiere eingesetzt werden, also z. B. Hunde- oder Pferderennen.

 

Natürlich dürfen wir auch alle die nicht vergessen, die den Sport auf andere Weise unterstützen, z. B. die Hersteller von professioneller Sportausrüstung. Auch das Hotel- und Gaststättengewerbe ist betroffen, wenn keine Fans aus aller Welt in die Stadt kommen, um bei einem Event dabei zu sein. Und gerade diese Branche wurde von Corona besonders gebeutelt. Und es gibt die zahlreichen „kleinen Leute“, all die Verkäufer in Stadien und auf Events, die Ticketkontrolleure und Helfer, die dafür sorgen, dass eben alles rund läuft. 

 

Aber welche Möglichkeiten gibt es, um diese große Lücke, die die fehlenden Veranstaltungen gerissen haben, wenigstens ein bisschen zu schließen?

 

Freizeitbeschäftigungen für Zuhause

Eine Möglichkeit ist sicher ein Besuch im Online Casino, denn das Zocken am Online Slot oder im Live Casino sorgt oft für ein ähnliches Kribbeln wie der Besuch im Stadion oder der Abschluss einer Sportwette. Außerdem gibt es verschiedenste Online Spielautomaten, die mit dem Sport verbunden sind, und einige Online Casinos haben sogar einen Sportbereich, in dem das Wetten im Wettbüro imitiert wird. Tatsächlich zeigen aktuelle Studien, dass die Zahl der Besucher in Online Casinos deutlich gestiegen ist. Und wer das große Risiko scheut, für den stehen verschiedenste Casinos mit geringer Mindesteinzahlung zur Auswahl. Das bedeutet, dass man mit einer Einzahlung von nur 10 € starten kann, und mit ein bisschen Glück erzielt man einen Gewinn, denn man dann wiederum für weitere Spielrunden einsetzen kann.

 

Ein anderer schöner Zeitvertreib ist ebenfalls über das Internet möglich. Auf YouTube bieten verschiedenste Künstler Konzerte „aus der Wohnstube“. Da fehlt vielleicht ein bisschen die Stimmung eines echten Konzerts, aber dafür kann man ja selber sorgen. Und dann gibt es ja auch noch die unendliche Vielfalt der Computerspiele. Ob allein oder mittels Multiplayer kann man fantastische Reiche oder das Weltall erobern, neue Welten aufbauen oder sich als Stratege versuchen. Und damit der Sport nicht zu kurz kommt, gibt es ja auch noch die Konsolen von Nintendo, mit denen man allein oder in Familie seinen Sport vor dem Monitor machen kann.

 

Fazit

Nichts wird wieder so sein, wie es früher war. Auch wenn sich langsam ein Licht am Ende des Tunnels abzeichnet, bleibt es dabei, dass in diesem Sommer wohl kaum eine Großveranstaltung stattfindet. Wir können die 1. und 2. Bundesliga im Fernsehen verfolgen, und mit ein bisschen Glück erwartet uns schönes Sommerwetter, sodass wir wieder verreisen bzw. Sport im Freien treiben können. Aber vielleicht konzentrieren wir uns auch darauf, dass nicht alles schlecht ist, sondern dass wir so die Chance haben, mal etwas Neues auszuprobieren.

 

- Quelle: Sunil Singh

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/world-cup-06-1437085 / Narcanti


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