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Mittwoch, 03. Juni 2020

Weitere Kita-Öffnungen in Düsseldorf ab 8. Juni

Düsseldorf - Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat in Düsseldorf eine besondere Bedeutung. Die Betreuung der Kinder erfolgt jedoch in einem sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb. In enger Abstimmung mit den freien Trägern der Kindertagesstätten und den Tagespflegepersonen werden derzeit Vorkehrungen getroffen, um ab dem 8. Juni wieder mit der Kinderbetreuung fortzufahren.

 

Zu diesem Datum endet das Betretungsverbot für Kitas und in der Kindertagespflege sowie die Notbetreuung. Nach den Regelungen des Landes NRW sollen alle Kinder dann wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35 und 25 Stunden in die Kita kommen dürfen. In Düsseldorf wird angestrebt, den ursprünglichen Betreuungsumfang wieder aufzunehmen. Das ist die Fortführung der Lockerungen, die ab dem 28. Mai 2020 mit der Öffnung der Kindertageseinrichtungen für alle Vorschulkinder begonnen worden ist.

 

Jugendamtsleiter Johannes Horn sieht in der Verfügbarkeit des pädagogischen Fachpersonals die größte Hürde in der Rückkehr zum regulären Kinderbetreuungsangebot: "Etwa 20 bis 30 Prozent der Erzieherinnen und Erzieher gehören zur Risikogruppe und können zunächst nicht eingesetzt werden. Daher mobilisieren wir weitere pädagogische Kräfte beispielsweise aus anderen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe, um einen guten Standard zu gewährleisten.“ Nach der Besprechung mit den freien Trägern verspricht Horn: "Wir werden ein gutes Angebot in Düsseldorf machen können und sind darum bemüht, im ursprünglich vorgesehenen Betreuungsumfang die Kinder zu betreuen. Bezüglich des Betreuungsumfangs wollen wir also zum Normalbetrieb zurückkehren.“

 

Neben dem Personaleinsatz sind die Hygiene- und Abstandsregeln eine besondere Herausforderung. Dazu ist festgelegt:

 

- es gibt nur feste Gruppen, keine offenen Konzepte;
- in jeder Gruppe wird mindestens eine Fachkraft eingesetzt;
- die Gruppen sind räumlich voneinander getrennt;
- alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein, die Hygienekonzepte müssen eingehalten werden.

 

"Diese Regelungen sind mit dem laufenden Kita-Besuch vor Corona nicht zu vergleichen," sagt Horn, der um Verständnis für die geänderten Rahmenbedingungen wirbt. Es soll in Düsseldorf jedenfalls keine Unterschiede von großen und kleinen Kitas oder auch nicht von kleinen und großen Trägern geben. Alle Eltern werden über die Kinderbetreuung durch die Träger informiert, wie sie ab dem 8. Juni angeboten wird.

 

- Quelle: Stadt Düsseldorf

- Foto: OZ


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