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Montag, 22. Juni 2020

Sankt Augustiner Frühjahrsputz in Eigeninitiative nachgeholt

Die stolzen Mülldetektive vom Wacholderweg gemeinsam mit Maskottchen „Mülli"

Sankt Augustin – Bereits 500 Anmeldungen von zahlreichen Gruppen waren beim städtischen Büro für Natur- und Umweltschutz in diesem Frühjahr eingegangen. Alle wollten beim großen Frühjahrsputz vom 21. bis 28. März 2020 mitmachen. Die Maßnahmen zum Infektionsschutz verhinderten allerdings die gesamte Aktion, noch bevor sie richtig begonnen hatte. Mit großem Bedauern musste das Umweltbüro den vielen Engagierten eine Absage schicken. Freiwillige Mülldetektive wurden trotzdem in Eigeninitiative tätig.

Maskottchen „Mülli“ konnte nur traurig in der Ecke sitzen. Da auch die Möglichkeiten für Gruppen zu weiteren Aktionen nicht erlaubt waren, hatten sich zwischenzeitlich ein paar Unerschütterliche aufgemacht, um dennoch dem Müll in Sankt Augustins so richtig „Beine zu machen“ – mit Abstand und auf eigene Faust. Die nötige Ausstattung in Form von Müllzangen und Müllsäcken bekamen die beharrlichen Sammelnden vom Umweltbüro gestellt.

Siegfried Günter aus Birlinghoven hatte den Termin gemeinsam mit seinem Angelverein schon fest im Visier und packte, wie auch schon in den vier Jahren zuvor, sehr kräftig beim Aufräumen des Pleisbaches an. Einiges an Sperrmüll förderte er dabei wieder zutage. Die Bundesfreiwilligen des Umweltbüros holten die Müllmengen anschließend ab.

Bei den täglichen Spaziergängen fielen einem Ehepaar aus Schmerbroich vor allem zahlreiche Taschentücher auf, die in wesentlich größerer Zahl als sonst im Niederpleiser Wald lagen. Dort wo sich mehr Menschen tummeln, wird leider auch mehr fallen gelassen. Kurzum packten die sportlichen Rentner an und trugen eine beachtliche Menge der weißen Tücher und weitern Müll zusammen. Natürlich mit einer Mülllzange und Handschuhen. Leider musste sie feststellen, dass ihre Mühe nicht lange sichtbar blieb.

Im Familienzentrum Wacholderweg hatten sich die Kinder wie jedes Jahr schon auf den Frühjahrsputz gefreut. Als die Kita dann nach der Schließung für die Notbetreuung geöffnet werden konnte, griffen die Erzieherinnen die Idee wieder auf. Schnell waren fünf Kinder bereit, das Gelände um die Kita herum aufzuräumen. Mit dem zur Verfügung gestellten Handwerkszeug und in Begleitung von zwei Erziehe-rinnen machte sich die Gruppe auf den Weg. Gemeinsam mit Maskottchen „Mülli“, dem immer gut gelaunten Müllsack, ging die Arbeit leicht von der Hand. Die Kinder haben auf dem Parkplatz der Kita und dem umliegenden Gelände des Familienzentrums Wacholderweg eifrig Müll gesucht. Zum Schluss freuten sich alle über ein Stück sauberes Sankt Augustin. Mit den Mülldetektiven von der Kita Wacholderweg konnte Maskottchen „Mülli“ endlich um die Wette strahlen (siehe Foto).

Allen anderen verhinderten Aktiven dankt das Umweltbüro sehr herzlich. Sie dürfen sich schon auf das nächste Frühjahr freuen. Denn dann soll der nächste kreisweite Frühjahrsputz wieder starten.

 

- Quelle/Foto: Stadt Sankt Augustin


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